Inhaftierung

Bericht: Neue Haftbefehle gegen Menschenrechtler in Türkei

Vier Kollegen der in der Türkei festgenommenen Menschenrechtlern waren zunächst freigelassen worden. Nun sollen sie wohl doch in Haft.

Das sind die Streitpunkte im deutsch-türkischen Verhältnis

Deutschland und die Türkei sind Partner, zumindest offiziell. Denn die Beziehungen zwischen Berlin und Ankara sind schon seit Monaten angespannt. Von Menschenrechte über Auftrittsverbote - das sind die wichtigsten Konfliktpunkte.

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Istanbul.  Ein türkisches Gericht hat neue Haftbefehle gegen vier zuvor bereits freigelassene Menschenrechtsaktivisten erlassen. Die Zeitung „Hürriyet“ berichtete am Freitag auf ihrer Internetseite, die Behörde in Istanbul habe einem Einspruch der Staatsanwaltschaft gegen die Freilassung der vier Personen stattgegeben.

Die vier waren am 5. Juli zusammen mit sechs weiteren Teilnehmern eines Workshop zu IT-Sicherheit und Stressbewältigung wegen angeblicher Terrorunterstützung festgenommen worden. Die Vierer-Gruppe kam am Dienstag zunächst wieder auf freien Fuß, während die sechs anderen in Gewahrsam blieben, darunter auch der Berliner Peter Steudtner.

Politische Situation zwischen Berlin und Ankara angespannt

Die politische Situation zwischen Berlin und Ankara ist nach der Festnahme von Bundesbürgern in der Türkei und Drohungen gegen deutsche Unternehmen angespannt. Das Auswärtige Amt verschärfte mitten in den Sommerferien die Reisehinweise für die Türkei. (rtr)

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