ARD-Talkshow

Erika Steinbach ist verärgert über Absage von „Maischberger“

Erst sollte sie kommen, dann kam die Absage. Nun ist Ex-CDU-Politikerin Erika Steinbach sauer, weil sie nicht zu „Maischberger“ darf.

Erika Steinbach im Juni 2016 im Deutschen Bundestag.

Erika Steinbach im Juni 2016 im Deutschen Bundestag.

Foto: Michael Kappeler / dpa

Berlin.  CDU-Mann Wolfgang Bosbach ist da, die Ex-Grüne Jutta Ditfurth auch sowie drei weitere Gäste, wenn Sandra Maischberger an diesem Mittwochabend um 23.10 Uhr in der ARD über das Thema „Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat?“ diskutieren lässt. Eine die gern dabei wäre, findet sich nicht auf der Gästeliste: Ex-CDU-Bundestagsabgeordnete und Neu-AfD-Wahlkämpferin Erika Steinbach.

„HH wär auch mein Thema als Innenpolitikerin gewesen“, grummelte Steinbach per Twitter. Unter dem „Vorwand“ eines Themenwechsels sei sie von der „Maischberger“-Redaktion „ausgeladen“ worden.

Stattdessen säßen nun „zwei extreme Linke“ in der Runde, so Steinbach. Gemeint sind wohl Ditfurth und Jan van Aken, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei.

Redaktion reagierte auf G20-Krawalle

Die „Maischberger“-Redaktion nahm die beiden Tweets gelassen auf und erklärt die „Ausladung“ Steinbachs so: Zunächst sei für diesen Mittwoch die „CDU und ihre konservativen Werte“ das Thema gewesen; Anlass war das Gesetz für die „Ehe für alle“. Dazu hätte Erika Steinbach „gut gepasst“, erklärte ein Sprecher auf Anfrage. Als man jedoch nach dem Krawallwochenende beim G20-Gipfel umschwenkte, habe man auch die Gästeliste neu zusammengestellt – und auf Steinbach verzichtet.

„Sollten wir demnächst eine Sendung über die konservative CDU machen“, so der Sprecher, „dann wird auch Frau Steinbach wieder ein Thema.“ (W.B.)

Neueste Politik Videos

Neueste Politik Videos

Beschreibung anzeigen