Politik

„Die luftfahrtfeindliche Politik in Berlin ist ungewöhnlich“

| Lesedauer: 6 Minuten

Zum Artikel: „Die Tegel-Wende des Verkehrsministers“ vom 8. Juli

Mehrmillionenstädte haben meist mehrere Flughäfen. Washington etwa verfügt über Dulles Airport, National und Baltimore Washington. Dulles, außerhalb der Stadt, hat vierspurige Zufahrtsstraßen in beiden Richtungen. National Airport liegt nur wenige Kilometer vom Weißen Haus entfernt, Baltimore-Washington nordöstlich von Baltimore. Paris verfügt über Orly und de Gaulle, London über Heathrow, Gatwick, Stansted sowie einen City Airport. Keiner der Flughäfen ist umstritten oder in seiner Existenz gefährdet, keiner weist ein Defizit aus, sie sind selbstverständlicher Bestandteil dieser Städte. Die luftfahrtfeindliche Politik in Berlin ist ungewöhnlich, in ähnlich gelagerten Städten versucht niemand, die eigene Struktur zu zerstören.

Horst Pillau, per E-Mail

Ich würde Verkehrsminister Alexander Dobrindt und allen Tegel-Freunden vorschlagen, einmal 24 Stunden am Kurt-Schumacher-Platz zu verbringen. Wem das nicht reicht, vielleicht den Urlaub dort verbringen, anstatt mit den Fliegern die Luft zu verpesten und unerträglichen Krach zu verursachen

Jürgen Jannitza, per Mail

Die Antworten des Senat sind zu diesem Artikel sehr merkwürdig. Die Kapazitätsgrenze des BER wird schnell mal auf 55 Millionen Passagiere heraufgesetzt – nach wie vor bei zwei Start- und Landebahnen – und die Kosten für den Betrieb

TXL auf knapp 2oo Millionen Euro erhöht. Verschwiegen wird, dass der BER wohl bis 2040 Baustelle und Provisorium bleibt. Es ist bereits jetzt schon ein schlechtes Gefühl daran zu denken, von einem Pannenflughafen starten zu müssen oder dort zu landen.

Werner Poppe, per E-Mail

Warum es für das „ß“ keinen Großbuchstaben geben kann

Zum Artikel: „Wie ein Buchstabe das Sommerloch füllen soll“ vom 2. Juli

Das Nachdenken darüber, ob Bedarf für einen Großbuchstaben „ß“ bestehen würde, scheint mir schon im Ansatz falsch. Denn es handelt sich beim „ß“ gar nicht um einen Buchstaben, sondern um eine Ligatur. Das „ß“ ist die Zusammenfassung der Buchstaben Lang-s und Rund-s, die ihren Ursprung im Gebrauch der gebrochenen Schriften hat. Da es für das Lang-s aber keinen Großbuchstaben gibt, kann es für die Ligatur auch keinen geben.

Frank Hainke, per Mail

Fehlende Wertschätzung für die Berliner Polizisten

Zum Artikel: „Berliner Polizei erhält deutlich weniger Waffen“ vom 6. Juli Gerade noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl zeigt die Berliner rot-rot-grüne Regierung ihr wahres Gesicht. Sowohl die innere Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung (siehe Diskussion über mehr Videoüberwachung, Streichung von Finanzmitteln für die Polizei) als auch Leben und Gesundheit von Polizeibeamten sind für sie völlig uninteressant. In Zeiten zunehmender Gewalt auch gegen Polizeibeamte diesen den notwendigen Schutz auf längere Zeit zu verwehren, indem man sie mit veralteten Waffen und Schutzwesten in den Einsatz schickt und die zugesagten Neubeschaffungen weiter verzögert beziehungsweise ganz streicht, zeugt von völliger Gleichgültigkeit den Polizisten gegenüber. Wer übernimmt die politische Verantwortung, wenn es aus den genannten Gründen Verletzte oder gar Tote gibt? An fehlende Wertschätzung sind die Berliner Polizisten aufgrund der bundesweit schlechtesten Bezahlung bereits gewöhnt, aber qualifiziertes Personal wird sich mit dieser weiteren Verschlechterung der Arbeitsbedingungen wohl kaum noch finden lassen.

Uwe Blümel, per E-Mail

Warum nicht eine Kombination von Elektro- und Benzmotor?

Zum Artikel: „Volvo setzt komplett auf Elektroautos“ vom 6. Juli

Wenn die deutsche Automobilindustrie offensichtlich den weltweit vorankommenden Entwicklungen zu Hybrid-Motoren in Kombination mit Verbrennungsmotoren hinterherhinkt, sollte sie sich um Lizenz-Nahmen z.B. bei Toyota bemühen. Es ist doch offensichtlich, dass hierzulande mehr Ingenieurskunst auf die Entwicklung von Betrugssoftware/-hardware konzentriert wurde als auf wirklich umweltentlastende Technologie. Auch für SUV-Nutzer ist es verständlich, dass unter Ausnutzung von im Fahrzeugbetrieb gewonnene Elektrizität für emissionsfreies Fahren im Stadtverkehr genutzt werden könnte bis der Verbrennungsmotor wieder anspringen muss. Weshalb gibt es keinen VW Tiguan Hybrid, wie es Toyota mit seinem RAV4 Hybrid leisten kann? Was spricht gegen eine intelligente Kombination aus einem Benzinmotor mit einem leistungsstarken Elektromotor, der zudem nicht einmal an eine Steckdose kommen muss? Hoffentlich bringt die aktuelle Volvo-Entscheidung auch die hinterwäldlerisch denkende deutsche Industrie auf Trab!

Joachim F. Hildebrandt,Buckow

Warum nicht eine Kombination von Elektro- und Benzmotor?

Zum Artikel: „Volvo setzt komplett auf Elektroautos“ vom 6. Juli

Wenn die deutsche Automobilindustrie offensichtlich den weltweit vorankommenden Entwicklungen zu Hybrid-Motoren in Kombination mit Verbrennungsmotoren hinterherhinkt, sollte sie sich um Lizenz-Nahmen z.B. bei Toyota bemühen. Es ist doch offensichtlich, dass hierzulande mehr Ingenieurskunst auf die Entwicklung von Betrugssoftware/-hardware konzentriert wurde als auf wirklich umweltentlastende Technologie. Auch für SUV-Nutzer ist es verständlich, dass unter Ausnutzung von im Fahrzeugbetrieb gewonnene Elektrizität für emissionsfreies Fahren im Stadtverkehr genutzt werden könnte bis der Verbrennungsmotor wieder anspringen muss. Weshalb gibt es keinen VW Tiguan Hybrid, wie es Toyota mit seinem RAV4 Hybrid leisten kann? Was spricht gegen eine intelligente Kombination aus einem Benzinmotor mit einem leistungsstarken Elektromotor, der zudem nicht einmal an eine Steckdose kommen muss? Hoffentlich bringt die aktuelle Volvo-Entscheidung auch die hinterwäldlerisch denkende deutsche Industrie auf Trab!

Joachim F. Hildebrandt,Buckow

Warum nicht eine Kombination von Elektro- und Benzmotor?

Zum Artikel: „Volvo setzt komplett auf Elektroautos“ vom 6. Juli

Wenn die deutsche Automobilindustrie offensichtlich den weltweit vorankommenden Entwicklungen zu Hybrid-Motoren in Kombination mit Verbrennungsmotoren hinterherhinkt, sollte sie sich um Lizenz-Nahmen z.B. bei Toyota bemühen. Es ist doch offensichtlich, dass hierzulande mehr Ingenieurskunst auf die Entwicklung von Betrugssoftware/-hardware konzentriert wurde als auf wirklich umweltentlastende Technologie. Auch für SUV-Nutzer ist es verständlich, dass unter Ausnutzung von im Fahrzeugbetrieb gewonnene Elektrizität für emissionsfreies Fahren im Stadtverkehr genutzt werden könnte bis der Verbrennungsmotor wieder anspringen muss. Weshalb gibt es keinen VW Tiguan Hybrid, wie es Toyota mit seinem RAV4 Hybrid leisten kann? Was spricht gegen eine intelligente Kombination aus einem Benzinmotor mit einem leistungsstarken Elektromotor, der zudem nicht einmal an eine Steckdose kommen muss? Hoffentlich bringt die aktuelle Volvo-Entscheidung auch die hinterwäldlerisch denkende deutsche Industrie auf Trab!

Joachim F. Hildebrandt,Buckow

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