Bamako/Luxemburg

Zwei Mitarbeiter der EU bei Anschlag in Mali getötet

Bamako/Luxemburg.  Bei dem Terrorangriff auf ein Hotel in der malischen Hauptstadt Bamako sind zwei Mitarbeiter der EU getötet worden. Wie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag bestätigte, starben bei der Attacke ein portugiesisches Mitglied des EU-Ausbildungseinsatzes für Sicherheitskräfte sowie eine malische Mitarbeiterin der EU-Delegation in dem westafrikanischen Land.

Bei dem Angriff auf das Hotel in einem Vorort von Bamako waren am Sonntag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und acht weitere verletzt worden. Den jüngsten Angaben zufolge hatten Bewaffnete die bei Ausländern beliebte Anlage gestürmt. Eine Anti-Terror-Einheit habe dann nur wenige Minuten später das Hotel umzingelt und sich einen Schusswechsel mit den Angreifern geliefert. Zwei der vier Toten seien Angreifer.

In Mali kommt es immer wieder zu Terrorangriffen von islamistischen Gruppen. Im Norden des Landes sind zum Beispiel die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AKMI) und andere Extremistengruppen aktiv. Sie greifen dort immer wieder UN-Friedenstruppen und malische Streitkräfte an. An der UN-Friedensmission und einem EU-Ausbildungseinsatz in Mali sind auch zahlreiche Bundeswehr-Soldaten beteiligt.

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