Politik

„Mit der Unpünktlichkeit wird es munter weitergehen“

| Lesedauer: 3 Minuten
Peter Oldenburger

Zum Artikel: „Berliner Senat will nicht für Air Berlin bürgen“, vom 15. Juni

Wie bitte soll Air Berlin im nächsten Jahr schwarze Zahlen schreiben? Mit der Unpünktlichkeit wird es munter weitergehen. Genauso vermutlich wie mit den Flugausfällen. Diese Probleme hatte die Airline schon, bevor sie den Dienstleister Aeroground angeheuert hatte.

Matthias Schüller, Steglitz

Auch bei Air Berlin gilt: Die Mitarbeiter sind erfolgreich, trotz der Führung. Diesen katastrophalen Managern kann man kein Steuergeld anvertrauen.

Jörg Heinicke, via Facebook

Traurig, dass wir unsere Airline nicht unterstützen. Es geht doch um Berliner Arbeitsplätze.

Nadine Wettig, via Facebook

Die vorgesehene Planung der Tangente ist völlig überholt

Zum Artikel: „Entlastungsstraße wird nicht vor 2020 gebaut“, vom 14. Juni

Die vorgesehene Planung der Tangente ist völlig überholt. So ist bislang nur eine Fahrspur pro Richtung geplant. Dafür sollen überdimensionierte Bürgersteige und Radwege entstehen, die niemand braucht.

Peter Ruzek, per E-Mail

Das Unternehmen müsste die Betriebe selbst erwerben

Zum Artikel: „KiK-Chef Zahn: Wir haben dazugelernt“, vom 13. Juni

Die Argumentation von Patrick Zahn kann nicht überzeugen. Das Unternehmen müsste die Betriebe selbst erwerben. Erst dann könnten für beschäftigte Näherinnen in Bangladesch faire Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Nur mit einem Ende des Subunternehmertums wäre die Kontrolle über die Zustände in den Fabrikhallen zu erreichen. Deshalb erscheinen die bisherigen Schritte des Unternehmens als noch viel zu klein.

Rasmus Helt, per E-Mail

Es ist moralisch unvertretbar, so viel Geld zu bezahlen

Zum Artikel: „Panda-Pärchen im
Anflug“, vom 14. Juni

Es ist moralisch unvertretbar, so viel Geld zu bezahlen. Eine Million Dollar Leihgebühr pro Jahr für zwei Tiere. Und zehn Millionen Euro kostete das neu erbaute Gehege. Hat Berlin so viel Geld, während Schulen, Behörden und Straßen in einem jämmerlichen Zustand sind?

Ursula Nacke, per E-Mail

Welche Tatsachen bringen den Senator zu dieser Erkenntnis?

Zum Artikel: „Berlins Innensenator lehnt die Schleierfahndung ab“, vom 13. Juni

Berlins Innensenator Geisel behauptet, bei der Schleierfahndung lägen Aufwand und Ertrag in keinem ausgeglichenen Verhältnis. Dies sollte er der Bevölkerung auch begründen. Welche Tatsachen bringen den Senator zu dieser Erkenntnis? Berlin praktiziert dieses Fahndungsinstrument doch gar nicht. Auch sollte Herr Geisel erläutern, warum 13 andere Bundesländer, die Bundespolizei sowie ausgewiesene Fachleute einer anderen Auffassung sind.

Bernd Walter, per E-Mail

Günstige Wohnungenin der Lärmschneise

Zum Artikel: „Gut­ach­ten: Wei­ter­be­trieb von Tegel ist möglich“, vom 17. Juni

Immer wieder melden sich betroffene Leser gegen den Flughafen Tegel zu Wort. Höchst interessant wäre es zu erfahren, seit wann die Betroffenen bereits in der Lärmschneise wohnen und warum sie nicht – wie ich – schon längst umgezogen sind. Hatten sie vielleicht vor einiger Zeit eine wegen des Fluglärms noch besonders günstige Wohnung bezogen – in der Erwartung, der Flughafen Tegel werde alsbald geschlossen? Wer wettet, muss auch verlieren können.

P. Ollick, Hermsdorf

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