Politik

„Ein Menschenleben kann man eben nicht ersetzen“

Zum Artikel: „Fliegende
Polizeikontrolle“, vom 12. Mai

So eine Flugminute kostet ja auch „fast nichts“. Die Frage ist, wozu gibt es heute die „Mautbrücken“ auf jeder Autobahn? Dort werden ja wohl sämtliche Lkw zeitgenau erfasst. Selbst mit der heute vorhandenen Technik wäre es ein Leichtes, dort eine Messung der Abstände vorzunehmen. Aber die Bundesländer Berlin und Brandenburg haben ja auch zu viele Polizeihubschrauber, deren Besatzungen sich sonst „langweilen“ würden.

David Bachert, via Facebook

Ein Menschenleben kann man eben nicht ersetzen. Da ist es nebensächlich, was eine Flugstunde mit dem Polizeihelikopter kostet. Erschreckender finde ich dagegen, dass ein Kurier im Auftrag von kriminellen Autoschiebern für gerade mal 300 Euro ein gestohlenes Auto über die Grenze überführt.

Dirk Reichwald, via Facebook

Bei mir entsteht der Eindruck einer gewissen Einseitigkeit

Zum Artikel: „Es geht um den Kick,
um die Lust an Gewalt“, vom 10. Mai

Als politisch (immer noch) interessierter Leser, Mitdenker und auch Mitarbeiter im öffentlichen Dienst bin ich von dem vordergründig mit „eindeutigen“ Statistiken begründeten Inhalt ihrer Aussagen im Interview – vorsichtig formuliert – insgesamt enttäuscht. Etwa ihre Aussagen: „Die Zunahme der Gewaltvorfälle bei Jugendlichen ist nicht gravierend“ oder „Ich möchte das überhaupt nicht trivialisieren; aber: Das sind Einzelfälle.“ Zumal die zitierten Aussagen von einem psychologisch intensiv geschulten Menschen mit einem anerkannten Vermittlungsauftrag stammen. Einige Formulierungen passen eher in einen wissenschaftlichen Artikel auf einer Fachkonferenz. Etwa der Satz: „Empirisch ist die Brutalisierungsthese nicht gedeckt, nicht in Berlin, nicht bundesweit, und auch nicht international.“ Bei mir entsteht der Eindruck einer gewissen Einseitigkeit. Zumal dieser aktuell brisante Fall von vielen Bürgern exemplarisch für die Reaktion unserer Gesellschaft auf Gewalt durch jugendliche Geflüchtete wahrgenommen wird. Vor allem fällt mir auf, was fehlt: Die (leider) sogenannte „Opferperspektive“, wo doch jede einzelne Gewaltanwendung bei Betroffenen zu teils irrepara­blen Schäden führen kann. Ich möchte mit meiner Meinungsäußerung konkret bei Ihnen eine andere Form der Wahrnehmung anstoßen, da Sie diese wichtige Tätigkeit stellvertretend für Ihre Mitarbeiter/innen und andere Initiativen vertreten.

Jürgen Leithold, per E-Mail

Das Problem bei der Abfertigung ist hausgemacht

Zum Artikel: „Probleme in Tegel –
Freiwillige helfen bei Air Berlin aus“, vom 11.Mai

Das Problem bei der Abfertigung ist hausgemacht. Eine wirkliche Dummheit von Air Berlin war wohl die Entscheidung für Aeroground. Das Unternehmen scheint bis jetzt kein guter Partner zu sein. Vielleicht hätte Air Berlin mal vorher genau schauen sollen, wie es bei Aeroground aktuell läuft, gerade was das Personal angeht. Dieser Wechsel ist bis jetzt ein Misserfolg, da muss sich was ändern.

Rene Baumann, via Facebook

Das Urteil gegen den Grapscher ist gut

Zum Artikel: „Po-Grapscher muss
in Haft“, vom 12. Mai

Das Urteil gegen den Grapscher ist gut und wird hoffentlich seine Wirkung nicht verfehlen. Noch besser wäre es, wenn der Verurteilte nach dem Verbüßen der Strafe konsequent abgeschoben würde. Ganz gleich, woher er kommt. Und das sollte zeitnah geschehen, nur so wirkt das auch.

Michael Meyer, per E-mail

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