Politik

„Das Verbot des Kreuzes in der Schule ist anmaßend“

Zum Artikel: „Dienstanweisung: Berliner Lehrerin muss Halskette mit Kreuz abnehmen“ vom 12. April

Es ist empörend, was sich dieser Dienstherr in Deutschland leistet. Wir befinden uns in einem christlichen Land, und da sollte einer Christin das Tragen eines Kreuzchens doch nicht verwehrt werden. Mit Hintergrund auf ein mysteriös konstruiertes Neutralitätsgesetz in Verbindung mit der evangelischen Kirche kann ich nur sagen : das Verbot ist anmaßend und dreist.

Jutta Hess, per E-Mail

Symptomatisch für den fortschreitenden Verfall der guten Sitten, der Missachtung von moralischen Werten und einem respektvollen Umgang mit persönlichen Empfindsamkeiten ist der Umgang mit der Lehrerin einer Weddinger Schule, der das Tragen einer Halskette mit Kreuz per Dienstanweisung verboten wurde. Es darf nicht sein, dass ein Sinnbild, der, wenn auch zuweilen überstrapazierten Definition, christlich, abendländischer Kultur, in dieser Weise herabgewürdigt wird. Das Neutralitätsgesetz ist hier keinesfalls anwendbar, und bei den christlichen Kirchen müssten alle Alarmglocken läuten.

Konrad Riethmüller, Tegel

Es stellt sich die Frage, wer durch diese Maßnahme diskriminiert wird. Deutschland gehört zum „Christlichen Abendland“, und das Kreuz gehört nun mal dazu, auch wenn es nun einigen Menschen aus ideologischen Gründen nicht passt. Jedenfalls wird hier wieder einmal völlig überzogen ein Gesetz ausgelegt. Folgt bald auch ein Verbot, wenn Kinder das Kreuz tragen wollen?

Manfred Zipp, Britz

Das Hubertusbad sollte wieder aktiviert werden

Zum Artikel: „Auf dem Trockenen“
vom 7. April

Als alte Karlshorsterin, die im Hubertusbad alsbald nach dem Krieg wieder Wannenbäder genießen konnte, in diesem Bad 1947/48 schwimmen lernte und schließlich auch das Frei- und das Fahrtenschwimmer-Zeugnis dort erlangte, unterstütze ich von Herzen die Initiative zur Wiedereröffnung des Bades. Ich war seinerzeit oft und gern dort zum Schwimmen und zur physiotherapeutischen Behandlung. Das denkmalgeschützte Hubertusbad sollte unbedingt wieder seine Nutzung, zumindest für krankengymnastische Zwecke einschließlich Schwimmausbildung und Unterwasserbehandlung (wie sie auch mir in den Jahren 1948 bis 1953 dort zuteil wurde), erhalten. Leerstehende Baudenkmäler gibt es genug. Wichtig ist, dass sie ins städtische Leben einbezogen werden und so einen Sinn und Wert über ihr bloßes Da-sein erhalten.

Evamaria Zieske, Charlottenburg Nord

Bei zunehmendem Radverkehr muss Umdenken stattfinden

Zum Artikel: „Berlins Radfahrer
werden offenbar kaum kontrolliert“
vom 13. April

Im Gegensatz zu den Autofahrern wird das Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr kaum noch kontrolliert, wenn man die Zahl der verhängten Ordnungswidrigkeiten (rund 23.000 von weit mehr als insgesamt 3,5 Millionen Ordnungswidrigkeiten) vergleicht. Dieses Verhalten hat meiner Meinung nach zu mehr Zügellosigkeit der Radfahrer geführt. Weiterhin geben dazu auch die politischen und rechtlichen Begünstigungen Vorschub.

Wichtig ist dabei auch, dass die Radfahrer durch eine Nichtkennzeichnung (Nummernschilder) und Zulassungen (Fahrradprüfungen) sowie Kosten entlastet werden. Hier muss wirklich bei zunehmenden Radverkehr ein Umdenken stattfinden, zumal auch immer mehr Fußgänger auf den Bürgersteigen durch Elektro-Fahrräder ernsthaft gefährdet werden.

Gottfried Hecht, per E-Mail

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