Politik

„Ein Typ, ein prima Kerl, ein Poldi eben“

Zum Artikel: „Ode an einen
Mär­chen­prin­zen“ vom 22. März

Ihre Würdigung zum Abschied von Lukas Podolski aus dem Kader der Nationalmannschaft hat mir aus dem Herzen gesprochen. Fürwahr, nach „Uns Uwe“ wurden keinem anderen Fußballprofi so viel Sympathien entgegengebracht wie „Uns Poldi“. Und zur Krönung schenkt er uns dann noch gegen England ein wundervolles Tor – Glückwunsch. Ihm gelang es über viele Jahre hinweg, den Spaß und die Freude an diesem einzigartigen Spiel in seiner Person zu vereinen, wider alle Härten und Unliebsamkeiten des Geschäfts. Und nicht zuletzt durch sein unverstelltes Auftreten und auch durch sein soziales Engagement außerhalb der Stadien ist er zu einem Vorbild für Jungs geworden, die es ihm gleich machen wollen. Ein Typ, ein prima Kerl, ein Poldi eben!

Wolf-Dieter Gerbot, Wannsee

Es ist mir unbegreiflich, wie man den unaufhaltsamen sportlichen Abstieg

von Podolski und Schweinsteiger bis hinunter zu Vereinen, die in Deutschland kaum in der Zweiten Liga bestehen könnten, in dieser Weise verklären kann.

Hat nicht gerade Philipp Lahm ein wunderbares Beispiel vorgegeben für einen

Profi, der sich nicht zum Spielball von Vereinspräsidenten, Managern und Trainern machen lässt und noch etwas anderes mit sich anzufangen weiß, als Fußball zu spielen?

W.-R. Heilmann, Schöneberg

Gedankenlosigkeit oder Toleranz an der falschen Stelle

Zum Artikel: „Abgeordneter Erol
Özkaraca verlässt die Sozialdemo-
kraten“ vom 21. März

Der Austritt des SPD-Abgeordneten Erol Özkaraca ist für mich uneingeschränkt nachvollziehbar. Wie kann der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Mitglied einer demokratischen Partei, an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer eines islamistischen Terroranschlags teilnehmen, wenn auch muslimische Unterstützer des islamistischen Umfelds dabei sind. Gedankenlosigkeit oder eher Toleranz-Trotteligkeit? Dieser rot-rot-grüne Senat mit Pleiten, Pech und Pannen sollte eine Warnung vor der nächsten Bundestagswahl sein.

Uwe Marquardt, Braunschweig

Steinmeier tritt für Werte wie Freiheit und Demokratie ein

Zum Artikel: „Stein­meier knöpft sich Erdogan vor“ vom 23. März

Wir Deutschen haben Glück: Mit Frank-Walter Steinmeier steht wieder ein Mann an der Spitze unseres Landes, der – wie auch sein Vorgänger – schon lange für die Werte Freiheit, Demokratie und Menschenwürde eingetreten ist und bewiesen hat, dass es ihm um das Wohl des Landes und aller Menschen geht, die darin leben und die dorthin streben. Dass er nicht auf Frau Merkels Wunschliste als Präsidentschaftskandidat stand, ist verständlich. Gute Außenminister wachsen nicht auf Bäumen und sind in diesen Zeiten das Salz in der politischen Suppe. Hoffen wir, dass sein Nachfolger ihm das Wasser reichen kann, sonst wird es Frau Merkel bald bis „an die Kehle“ stehen. Mindestens die Berliner CDU hilft ja kräftig beim Graben bauen.

Heide Binner, per E-Mail

Leidtragende ist die gesamte Tourismusindustrie

Zum Artikel: „Ankara droht Eu­ro­pä­ern: Kein Westler wird sicher sein“

Das dürfte das Ende für den Tourismus in der Türkei sein. Schade eigentlich, wir haben dort gerne Urlaub gemacht. Gut, man kann ja woandershin reisen, wenn es auch erheblich teurer ist. Leidtragende bei der ganzen Geschichte ist die gesamte Tourismusinfrastruktur in der Türkei. Es wird ohne Ende Arbeitslose geben mit allen damit verbundenen Folgen. Mir tun die Menschen dort leid, aber vielleicht hilft ja Erdogan.

Bernd Wolter, per E-Mail

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