Politik

„2018 sollte der Betrag für den Garten aufgestockt werden“

Zum Artikel: „Sag mir, wo die Blumen sind“ vom 2. März

Dass dieses bedeutende Gartendenkmal, der Botanische Garten in Berlin, trotz immer größer werdender Besucherzahlen, nicht ausreichende Mittel zur Bewirtschaftung bekommt, ist beschämend, ähnlich dem Viktoria-Luise-Platz in Schöneberg. Da nun große Haushaltsüberschüsse eingefahren wurden, wäre es schön gewesen, wenn der Botanische Garten auch etwas mehr bekommen hätte, damit noch Gärtner eingestellt werden können. Im Haushalt 2018 sollte der Betrag für den Botanischen Garten deutlich aufgestockt werden, auch damit wieder das Victoriahaus als Attraktion vorgezeigt werden kann.

Thomas Splittgerber, Lichterfelde

Das ist schon ziemlich jämmerlich, was da mit unserem großartigen Botanischen Garten getrieben wird. Es bleibt mir unbegreiflich, dass ausgerechnet an einer derart bei Touristen und Berlinern beliebten und attraktiven Einrichtung gespart wird. Als Rentnerin besuche ich den Garten zu jeder Jahreszeit mehrmals und bin immer wieder erfreut, was es da zu entdecken und zu bewundern gibt. Allerdings habe ich mich auch schon über die abgedeckten Beete gewundert. Hinzu kommen außerdem die originellen Veranstaltungen, die Kunst und Natur sinnfällig zusammen wirken lassen.

Gerlinde Kabisch, Steglitz

Es ist Zeit für die Gründung einer Autofahrer-Initiative

Zum Artikel: „In Kreuzberg sollen Park­plätze für Rad­strei­fen weichen“
vom 2. März

Der Fahrradwahnsinn nimmt kein Ende: Auf einer der wichtigsten Verkehrsadern Berlins sollen die Autos abermals zurückgedrängt werden, die Anwohner sollen nicht mehr parken dürfen, sie sollen jetzt auf Bus und Bahn umsteigen, damit für die Radfahrer Platz geschaffen werden kann. Warum steigen denn eigentlich die Radfahrer nicht auf Bus und Bahn um? Das ist doch nichts anderes als eine faktische Enteignung der Autos. Es ist an der Zeit, eine Autofahrer-Initiative zu starten, die wird sicherlich mehr als 100.000 Unterstützer finden. Und dann?

Dr. Klaus Pade, per E-Mail

In den Müggelsee pinkeln auch noch Fische, Enten und Otter

Zum Artikel: „Literweise Urin in den Schwimmbädern“ vom 3. März

Der Beitrag gaukelt Gefahren vor, die nicht real sind. Ein normales Schwimmbecken mit einer 25-Meter Bahn fasst etwa 1000 Kubikmeter – eine Million Liter Wasser. Da entsprechen 75 Liter Urin unmerklichen 0,0075 Prozent. Die gleiche Urinkonzentration entspräche beim mit rund 36,5 Millionen Kubikmeter Wasser gefüllten Müggelsee 2700 Kubikmeter Urin, das wären fast drei Schwimmbäder voll. Hört sich eklig an, ist aber auch kein Problem. In den Müggelsee pinkeln außer Zweibeinern auch noch die Fische, Enten und Fischotter. Wen es stört, der soll sich mit der Schwimmente in die Badewanne setzen.

Ralf Drescher, Lichtenberg

Die Volksbühne brauchtdringend frischen Wind

Zum Artikel: „Auf der Flucht“ vom
1. März

Mir ist nicht bekannt, wer „von Dercon einen ästhetischen Gemischtwarenladen erwartet“. Aber etwas anderes täte der Volksbühne gut. Frank Castorf hat zweifellos große Verdienste um die Volksbühne und das deutschsprachige Theater, aber nach einem Vierteljahrhundert als Intendant am Rosa-Luxemburg-Platz mit einem ihm ergebenen Ensemble, einem ihm zu Füßen liegenden (aber schrumpfenden) Stammpublikum und einer ziemlich penetranten Selbstzufriedenheit braucht das Haus dringend frischen Wind.

Wolf-Rüdiger Heilmann, Schöneberg

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