Bundeswehr

Rauswurf eines Soldaten wegen rechter Tendenzen rechtmäßig

Der entlassene Zeitsoldat hatte unter anderem den Begriff „Jude“ als Schimpfwort benutzt. (Symbolbild)

Der entlassene Zeitsoldat hatte unter anderem den Begriff „Jude“ als Schimpfwort benutzt. (Symbolbild)

Foto: Johannes Simon / Getty Images

Wegen Nähe zum Rechtsextremismus ist ein Zeitsoldat entlassen worden. Zurecht, entschied ein Gericht: Es sah „charakterliche Mängel“.

Düsseldorf.  Nach rechtsradikalen Äußerungen ist ein Zeitsoldat zurecht aus der Bundeswehr entlassen worden. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Mittwoch entschieden. Der 27-Jährige aus Solingen habe „gravierende charakterliche Mängel“ gezeigt und sich für eine Bundeswehr-Laufbahn als ungeeignet erwiesen, befand das Gericht am Mittwoch.

Dem Mann waren mehrere Dienstvergehen vorgeworfen worden, die die Bundeswehr zum Anlass nahm, ihn rauszuwerfen – wegen Nähe zum Rechtsextremismus. So soll der 27-jährige unter anderem den Begriff „Jude“ als Schimpfwort benutzt und einen dunkelhäutigen Auszubildenden rassistisch beleidigt haben (Az.: 10 K 3895/15). (dpa)