Damaskus

Syrien: Regierung und Rebellen sagen Waffenruhe zu

Damaskus. Im syrischen Bürgerkrieg haben sich die Regierung in Damaskus und die Rebellen auf eine landesweite Waffenruhe geeinigt. Das Generalkommando und die Armee hätten nach den militärischen Siegen der vergangenen Wochen die flächendeckende Feuerpause verkündet, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Donnerstag. Die Waffenruhe soll demnach in der Nacht zu Freitag beginnen. Nach der Vereinbarung verpflichteten sich die Konfliktparteien, bewaffnete Angriffe zu stoppen. Gruppen, die vom UN-Sicherheitsrat als Terrororganisationen eingestuft würden, seien von der Waffenruhe ausgenommen, so das türkische Außenministerium. Der Iran und Russland betonten, trotz der Feuerpause den Kampf gegen die Terrormiliz IS fortzusetzen. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in Moskau, dass die syrische Regierung und die Rebellen ihre Bereitschaft erklärt hätten, Friedensgespräche zu beginnen.

Am Donnerstag wurde bekannt, dass die US-geführte Koalition einen Kommandeur der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien getötet hat. Abu Jandal al-Kuwaiti sei am Montag bei einem Luftangriff im Norden Syriens ums Leben gekommen, teilte ein Sprecher des US-Militärs mit. Die USA machen ihn für Angriffe auf die Demokratischen Kräfte Syriens verantwortlich, die von der US-Koalition unterstützt werden.