Politik

„Eine klare Kampfansage gegen Hass und Unmenschlichkeit“

Zum Artikel: „Es begab sich aber zu der Zeit ...“ vom 24. Dezember

Jedes Jahr freue ich mich über die Weihnachtsgeschichte auf der Titelseite der Berliner Morgenpost in der Weihnachtsausgabe. Es ist eine schöne Tradition, diese Worte in Erinnerung zu rufen und führt einen zurück auf den Kern des Weihnachtsfestes. Bei all den Katastrophenmeldungen, die die Medien bringen, ist das Lukasevangelium eine tröstliche und wahrhaft frohe Botschaft. Vielen Dank dafür.

Heinz Lahmann, Reinickendorf

Gratulation zu der Aufmachung der Ausgabe vom 24.Dezember! Hiermit möchte ich mich als Leser Ihrer Zeitung ausdrücklich und herzlich bedanken für Ihr christliches Bekenntnis, das gerade in diesen von fundamentalistisch-islamistischem Terror in unserer Stadt erschütterten Tagen von hoher Bedeutung ist. Die ersten Seiten der Berliner Morgenpost am Heiligen Abend sind Zeugnis für die Werte unserer mehrheitlich christlich geprägten Gesellschaft, geben Hoffnung, Trost innere Stärkung ohne Überheblichkeit Andersdenkenden gegenüber, in Toleranz. Diese Seiten sind indirekt eine klare Kampfansage gegen Hass und Unmenschlichkeit. Möge die Botschaft als Aufforderung alle Menschen erreichen: Friede auf Erden!

Konrad Bütow, per E-Mail

Aufgreifen des Attentäters war Zufall, kein Fahndungserfolg

Zum Artikel: „Nach Tod von Amri geht die Fahndung weiter“ vom 24. Dezember

Das Ausschalten des Attentäters Amri war leider gar kein Fahndungserfolg, schon gar nicht etwa unserer deutschen Polizei, sondern nur das Ergebnis einer Personenkontrolle durch italienische Polizisten. Wenn wir zum Schutz vor polizeibekannten Terroristen auf solche Zufälle angewiesen sind, dann ist die Qualität unserer eigenen Sicherheitsorgane doch wohl kümmerlich.

Peter Knief, per E-Mail

Der italienische Innenminister hat nach dem erfolgreichen Einsatz der Mailänder Polizei in seiner Pressekonferenz zehn Minuten lang den Polizisten gedankt und ihnen Lob und Anerkennung ausgesprochen. In Deutschland würde man erstmal fragen, warum sie nicht auf die Beine oder Arme des Attentäters geschossen haben und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wenn in unserem Land nicht umgehend ein radikales Umdenken erfolgt und das Herumeiern auf Weltniveau nicht aufhört, sind wir dem Terrorismus ausgeliefert. Die Signale von Würzburg und Ansbach wurden ignoriert, in der Politik und in den Medien wurde fleißig diskutiert, aber an der Sicherheitslage hat sich nichts geändert.

Gerhard Spisla, Haselhorst

Politiker müssen eigenenLaden in Ordnung halten

Zum Artikel: „Trauer und Vorwürfe nach Anschlag“ vom 23. Dezember

Die deutsche Politik kümmert sich nur noch um Europa und das weitere Ausland, statt ihren eigenen Laden in Ordnung zu halten. Solange in unserem Land Täterschutz vor Opferschutz geht, stimmt etwas nicht.

Karin Erzweiler, per E-Mail

In einer offenen Gesellschaft muss man mit terroristischen Angriffen rechnen. Diesen Spruch hört man von Politikern immer öfter. Aber was steckt hinter dieser Aussage? Die Politik kann sowieso kaum etwas machen, alle Aktionen führen zu wenig, also ist die Politik aus dem Schneider. Keine Rede von verschärften Grenzkontrollen, Einhaltung des Schengener Abkommens, auch verstärkter öffentlicher Videoüberwachung, Abschiebung krimineller und nicht verfolgter Migranten. So trägt Politik Mitverantwortung für diese terroristischen Aktionen und enthebt sich notwendigen Handelns.

Dr. Ulrich Hertzsch, Wilhelmstadt