Wiedersehen

Ein syrischer Flüchtling rührt Justin Trudeau zu Tränen

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat einen Flüchtling wiedergetroffen, den er vor einem Jahr begrüßte. Das ging ihm sehr nahe.

Hat sich einen emotionalen Moment erlaubt: Kanadas Premierminister Justin Trudeau.

Hat sich einen emotionalen Moment erlaubt: Kanadas Premierminister Justin Trudeau.

Foto: CHRIS WATTIE / REUTERS

Berlin.  Ein Jahr ist es her, dass der kanadische Premierminister Justin Trudeau Flüchtlinge am Flughafen in Toronto willkommen geheißen hat. Unter ihnen war auch der syrische Arzt Vanig Garabedian, den Trudeau nun wiedersah. Die Begegnung hat den Politiker sichtlich bewegt.

„Nach einem Jahr hier bin ich noch stolzer Kanadier zu sein. Und ich werde immer ein stolzer Syrer sein“, sagte Garabedian im Gespräch mit Trudeau, der sich noch gut an ihr erstes Treffen erinnern kann.

Trudeau schöpfte damals Mut fürs Amt

„In dem Moment habe ich verstanden, wozu wir als Land in der Lage sind. Und wie ich dazu beitragen kann“, sagte der Premierminister. Garabedian hätte in dieser Nacht keinen kanadischen Boden betreten, wenn Trudeau nicht gesagt hätte, dass man diese Krise nur gemeinsam bewältigen könne.

„Für mich war das eine eindeutige Bestärkung, dass ich meinen Job okay machen werde“, erläuterte Trudeau und musste ein Taschentuch hervorholen. „Für mich persönlich war das sehr, sehr bewegend.“ (cho)