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CSU will im Wahlkampf 2017 auf soziale Netzwerke setzen

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer beim CSU-Parteitag Anfang November in München. Die Grenze zur Demagogie wolle seine Partei nicht überschreiten.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer beim CSU-Parteitag Anfang November in München. Die Grenze zur Demagogie wolle seine Partei nicht überschreiten.

Foto: Peter Kneffel / dpa

Die AfD suche ihren Erfolg mit „Einfachbotschaften“. Um mitzuhalten, will die CSU auch in sozialen Medien Bundestagswahlkampf machen.

Berlin.  Als Lehre aus dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl will die CSU im Bundestagswahlkampf verstärkt auf soziale Netzwerke setzen. „Die Wahlsysteme in Deutschland und den USA sind sehr unterschiedlich. Aber die sozialen Netzwerke, auf die sich Trump gestützt hat, bieten sicher auch im Bundestagswahlkampf neue Chancen“, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer dieser Redaktion.

Scheuer verwies auf die AfD, die „mit Einfachbotschaften“ ihren Erfolg suche. Auch die Union müsse Wege finden, die Menschen von ihrem Wahlprogramm zu überzeugen, betonte er. Anders als die AfD werde sie die Grenze zum Extremismus und zur Demagogie allerdings niemals überschreiten. Es gelte auch, wachsam zu sein gegenüber möglichen Manipulationen im Internet. (gau)

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