Griechenland

Zahl der Flüchtlinge auf Ägäisinseln steigt stetig

Athen. Auf den griechischen Inseln in der östlichen Ägäis warten immer mehr Migranten auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge. Wie der Flüchtlingskrisenstab in Athen mitteilte, befanden sich am letzten Novembertag auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos gut 16.400 Migranten. Das waren rund 600 mehr als Ende August. Der „Rückstau“ der Menschen auf den Inseln hänge damit zusammen, dass es nicht genügend Asylexperten in den Registrierzentren der Inseln gibt, sagte der griechische Migrationsminister, Ioannis Mouzalas. Die anderen EU-Länder hätten ihm 400 Asylexperten versprochen, bislang seien nur 36 gekommen.

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