Politik

„Hertha BSC gehört in die Stadt Berlin“

Zum Artikel: „Nichts wie raus nach
Brandenburg“ vom 24. November

Vorweg, ich als Hertha-Fan sage klipp und klar: Hertha BSC braucht auch ein reines Fußballstadion, so schön das Olympiastadion auch ist. Die Frage des Standortes lässt sich einengen, denn Hertha BSC gehört in die Stadt Berlin und nicht auf die grüne Wiese nach Brandenburg. Standort 1: Erneuter Umbau des Olympiastadions wäre sicherlich schön, wahrscheinlich aber nur möglich, wenn Deutschland die EM 2024 bekommt. Standort 2: Das Poststadion, zentraler gelegen geht es kaum. Nichts erinnert heute daran, dass die Arena einst einmal 50.000 Zuschauer fasste und über Flutlicht verfügte. Doch das lange Siechtum der Sportstätte, gesteuert durch die jahrzehntelange verfehlte Sportpolitik in dieser Stadt, haben dafür gesorgt. Dabei gab es schon 1978 konkrete Umbaupläne zur reinen Fußballarena.

Standort 3: Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, ebenfalls zentral gelegen mit optimalem Anschluss an den ÖPNV. Er steht nicht unter Denkmalschutz und soll eh seit geraumer Zeit generalüberholt werden.

Andreas Falk, per E-Mail

„Aus Berlin für Berlin“ eine Kampagne, die noch bis vor Kurzem angesagt war, wird bei den Stadionplänen, nach Brandenburg zu gehen, zur Realsatire. Berlin ist nicht wirklich eine Fußballstadt, da multikultur- und multieventlastig. Zwei Millionen Zugezogene gehen einmal im Jahr ins Stadion, wenn ihr Heimatverein spielt. Hertha ist Berlin, hat super Fans und das Olympiastadion ist, wenn leider auch keine Fußballarena, vielleicht das schönste Stadion der Welt. Wenn der Vorstoß den Senat dazu bewegen sollte, eine Fläche zur Verfügung zu stellen, ja, dann würde alles richtig gemacht!

Klaus Brüggemann, Schmargendorf

Kunden im Soldiner Kiezsind nett und hilfsbereit

Zum Artikel: „Kurierfahrer stoppen Zustellung“ vom 24. November

Ich stelle öfter im Soldiner Kiez für einen großen Internet-Versandhändler zu, und kann nur mitteilen, dass Kunden und Bevölkerung dort sehr nett und hilfsbereit sind. Dass man als Päckchenzusteller nicht immer „schön“ einparkt und so mancher Fahrradrambo nicht begreifen will, dass er häufig im toten Winkel für den Päckchenzusteller nicht sichtbar ist, versuche ich zumindest nett zu erklären und zeige auch einem normalen Fahrradfahrer im rechten Rückspiegel, dass er lange Zeit nicht sichtbar ist. So manch einer ist dann sehr erstaunt, wie schlecht wir die Fahrradfahrer sehen. Der Senat hat ja bisher auch absolut nichts unternommen, für beide Seiten eine brauchbare Lösung herbeizuführen.

Thomas Splittgerber, Lichterfelde

Senat ist nicht in der Lage,Verträge abzuschließen

Zum Artikel: „Kriechstrom im Flüchtlingsheim“ vom 25. November

Sie können es einfach nicht! Die zuständige Senatsverwaltung ist nicht in der Lage, ordentliche Verträge, sei es mit Betreibern oder mit Brandenburg, abzuschließen. Turnhallen bleiben weiter geschlossen, Flüchtlinge werden hin- und hergeschoben, mangelhafte Bauüberwachung. In der freien Wirtschaft würden die Verantwortlichen gefeuert.

Michael Nitzsche, per E-Mail

Mindestbetrag für die Renten aus Steuermitteln

Zum Artikel: „Koalition einigt sich
auf Schritte zur Renteneinheit“ vom
24. November

Um Altersarmut abzuwenden, bedarf es keines Konzeptes für die Ost-Renten, sondern schlicht und einfach eines durch Steuermittel finanzierten Mindestbetrags sämtlicher Renten, der deutlich über dem Grundsicherungsbetrag liegt, damit sich Arbeit auch lohnt.

Peter Knief, per E-Mail