München

CSU-Chef erleidet Schwächeanfall in der Staatskanzlei

Seehofer muss Rede bei Bürgertreffen kurz unterbrechen

München. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (67) hat am Samstag bei einer Veranstaltung in der Münchner Staatskanzlei einen Schwächeanfall erlitten. Der CSU-Chef habe bei der Bürgersprechstunde ein „kurzes Unwohlsein“ verspürt und sich hinsetzen müssen, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete, zwei Mitarbeiter hinter ihm hätten den Ministerpräsidenten festhalten müssen. Seehofer habe sich wieder aufgerichtet, am Rednerpult festgehalten und sei erneut weggesackt. Dabei habe er beinahe das Pult mit sich gerissen. Dem Bericht zufolge halfen Mitarbeiter ihm auf einen Stuhl und gaben ihm ein Glas Wasser.

Danach habe der CSU-Chef aber die Veranstaltung wie geplant fortsetzen können. „Es geht ihm gut“, sagte der Sprecher weiter. Seehofer sei in den vergangenen Tagen leicht erkältet gewesen. Erst im Januar hatte der CSU-Chef in Wildbad Kreuth vor den CSU-Landtagsabgeordneten einen Schwächeanfall erlitten. Seehofer habe sich am Rednerpult festhalten müssen, berichteten damals Teilnehmer. Er sei gestützt und zu seinem Platz geführt worden, von dort aus redete der Ministerpräsident im Sitzen weiter. Im Sommer hatte Seehofer bei der Aufführung im Rahmen der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele über gesundheitliche Probleme geklagt.