Politik

„Fluggesellschaften müssen sich dem Wettbewerb stellen“

| Lesedauer: 3 Minuten
Katrin Lange

Zum Artikel: „Piloten der Lufthansa wollen auch am Sonnabend streiken“ vom 25. November

Selbstverständlich dürfen die Lufthansa-Piloten so lange für ihre Forderungen streiken, wie sie wollen, mögen diese auch noch so verwegen sein. Aber wie lange haben sie noch eine Firma zum Bestreiken? Viele Passiere zahlten die gepflegten Lufthansa-Preise vor allem wegen der gerühmten Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Inzwischen werden wohl auch die treuesten Kunden verprellt. Gerade Fluggesellschaften müssen sich dem internationalen Wettbewerb zu den bestehenden Rahmenbedingungen stellen. Die Geschäftsführung wird sich fragen müssen, ob sie die Hauptaktivität ihres Betriebes noch am richtigen Standort betreibt.

Klaus Jänicke, per E-Mail

Aus Kostengründen strukturiert die Lufthansa um. Dies ist ausschließlich eine unternehmerische Aufgabe, die nur der Geschäftsleitung obliegt. Das ist auch gerichtlich bestätigt worden. Da die Lufthansa sich überwiegend in Bundesbesitz befindet, durch die Streiks viele unbeteiligte Fluggäste betroffen sind und der Gesellschaft dadurch großer Schaden entsteht, ist es Aufgabe der Bundeskanzlerin, hier ein Machtwort zu sprechen. Hierdurch würde Frau Merkel auch praktisch zeigen, dass sie sich um die kleinen Leute kümmert.

Gottfried Hecht, per E-Mail

Entscheidend ist die

Verkehrsanbindung

Zum Artikel: „Nichts wie raus nach
Brandenburg“ vom 24. November

Es ist verständlich, dass vielen Hertha-Anhängern bei der Aufgabe des Olympiastadions das Herz bluten würde. Aber man muss auch die Beweggründe der Vereinsführung verstehen. Alle Argumente, die gegen einen Neubau ins Feld geführt werden, treffen auch auf die Situation in München zu. Dort hat man ein wunderbares, zentral gelegenes Olympiastadion zugunsten eines Neubaus am äußersten nördlichen

Stadtrand in Fröttmaning aufgegeben. Entscheidend ist letztlich nicht die Lage, ob innerhalb oder ein Stückchen außerhalb der Stadtgrenzen, sondern die Verkehrsanbindung, inklusive der Parkplatzsituation. Und ähnlich wie das Gelände an der Säbener Straße (und nicht die Allianz-Arena) die Heimat von Bayern München ist, blieben die Anlagen beim Olympiastadion im Berliner Westend die Heimat von Hertha BSC.

Wolf-Rüdiger Heilmann, Schöneberg

Der Bürgermeister in Hamburg fährt ein Elektroauto

Zum Artikel: „Ein ‚Beast‘ für den Regierenden“ vom 22. November

Herr Müller sollte sich einmal am Bürgermeister von Hamburg orientieren, der ein Elektroauto als Dienstwagen fährt. Er geht mit gutem Beispiel voran, ist fortschrittlich und nimmt eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ein. Von den abgehobenen realitätsfremden Politikern wie Herrn Müller haben wir leider zu viel in unserem Land.

Irmela Christen, per E-Mail

Es fehlt ein Personalkonzept für die wachsende Stadt

Zum Artikel: „Viele wollen bei den Guten sein“ vom 24. November

Es gab noch nie so viele befristete Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst in Berlin wie in der vergangenen Legislaturperiode, und selbst hochkompetente Kollegen können nicht weiterbeschäftigt werden, weil es kein Personalkonzept gibt, das schnell genug auf die „wachsende Stadt“ reagiert. Für Aufstiegs- und Karrierechancen bräuchte es ein Personalkonzept mit Weiterbildungsangeboten. So lange Weiterbildung mancher Dienststelle zu teuer ist und das System der Stellenpläne echte Personalentwicklung verhindert, wird es keinen Quantensprung im öffentlichen Dienst geben.

Katharina Kiwanowski, per E-Mail

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