Lima

Abschottungsangst dominiert Pazifik-Gipfel

Lima.  Eine mögliche Abschottungspolitik unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump bereitet vielen Staats- und Regierungschefs beim Pazifik-Gipfel der 21 Apec-Staaten in Lima Sorgen. „Der Asiatisch-Pazfische Raum muss weiter den Weg beschreiten und starke Akzente setzen, um die globale Wirtschaft zu beleben“, sagte Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Sonnabend bei einem Apec-Wirtschaftsforum in der peruanischen Hauptstadt. Er machte sich für mehr Handel zur Schaffung von Wachstum stark.

Es ist der letzte Gipfel von Barack Obama als US-Präsident. Im Fokus steht die Frage, was aus der 2015 beschlossenen, weltweit größten Freihandelszone – dem TPP-Bündnis im Asien-Pazifikraum – werden soll. Trump will aus Angst vor Arbeitsplatzverlusten TPP wieder kündigen – ihr gehören unter US-Führung zwölf Staaten an, aber nicht China und Russland.

China wiederum strebt – ohne die USA – eine Regionale Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) von 16 Staaten an. Eine Idee ist nun, beide Konzepte in einer Freihandelszone Asien-Pazifik (FTAAP) zusammenzuführen.