Politik

Koalition der „schulmeisternden Bevormundung“

| Lesedauer: 3 Minuten

Zum Artikel: „Berlins rot-rot-grüne Koalition steht“ vom 17. November

Wäre Berlin bei Whatsapp würde es nun den Status ändern. Von: „Ort des organisierten Bemühens und Versagens“ in „Ort des politisch motivierten Drangsalierens und der schulmeisternden Bevormundung …“ Mich entsetzt die Tatsache, dass wir uns an diversen, meist ausländischen Politikern mit Populismus- und weiß ich was für Vorwürfen abarbeiten, aber solchen gnadenlosen Parade-Idiologen wie Pop und Lederer das Feld bereiten. Das einzige, was der CDU dazu einfällt, ist Frau Grütters als Vorsitzende zu küren.

Carsten Nickel, Westend

Diese Koalitionäre werden jeden finanzieren oder bevorzugen, der eine Minderheitenstellung für sich reklamiert: Vegetarier, Veganer …, in Altbauten wohnende Ökos etc. Genau für die muss man Schulden machen. Aber diejenigen, die jeden Tag zur Arbeit gehen, kaum über die Runden kommen, kein Hartz-IV beantragen, also ihre Familien ganz regulär ernähren, werden leer ausgehen. Bis die schweigende Mehrheit ihren Hasardeur wählt, und die rot-rot-grünen Gesellschaftsdesigner aus allen Wolken fallen. Wie am Dienstag mit Trump.

Murat Tebatebai, via Facebook

Neue Schulden, Radwege die keiner nutzt, blödsinniges Fördern unwichtiger Kultur, Wunschvorstellungen die nicht zu erreichen sind. Willkommen auf dem Weg zu neuen Versuchen des Sozialismus und der Anarchie. Aber das wurde vom Wähler so gewollt. Also jetzt kein Grund zum Meckern.

Ralf Bielke, via Facebook

Frühere Vorstandschefs sind verantwortlich für Jobverlust

Zum Artikel: „Deutsche Bank kassiert Boni ein“ vom 18. November

Es ist in der Tat höchst zweifelhaft, ob es gelingt, die an frühere Vorstände

der Deutschen Bank bereits ausbezahlten oder in Aussicht gestellten Boni

„einzukassieren“. Völlig unverständlich erscheint es aber doch, warum überhaupt Ansprüche auf Boni – also auf Zahlungen für besondere Leistungen oder die Erfüllung von Zielvorgaben – entstehen konnten. Die Bilanzen der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren waren doch enttäuschend bis verheerend – welche absurden Zielvereinbarungen hat es denn da gegeben, dass überhaupt Ansprüche auf Bonuszahlungen in Millionenhöhe entstehen konnten?

Wolf-Rüdiger Heimann, Schöneberg

Wenn Jain noch 5,3 und Ackermann 3,5 Millionen Euro zu erhalten haben und diese von der Bank gegebenenfalls zurückgehalten werden, würde es mich interessieren, wie viel Millionen Euro diese beiden Herren an Abfindung und Boni in den Jahren zuvor erhalten haben. Die Beträge, auf die die früheren Vorstandschefs zu verzichten hätten, sind für sie eine Lachnummer. Sie aber sind dafür verantwortlich, dass 9000 Mitarbeiter ihren Job verlieren und Milliarden Euro an Strafen wegen Fehlverhaltens der Bank noch fällig werden.

Irmela Christen, per E-Mail

Gehälter: Beamte haben den Anschluss längst verloren

Zum Artikel: „Höheres Gehalt für Beamte und mehr Geld für Personal in Bezirken“ vom 18. November

Wenn die rot-rot-grüne Koalition für ihre seit Jahren gebeutelte Beamtenschaft nun wenigstens ein Prozent des bundesweiten Wertes drauflegen würde, bestünde zumindest Hoffnung, den Anschluss an die vergleichbaren Gehälter in den übrigen Ländern noch zu Lebzeiten zu erreichen. So aber werden Berlins Beamte ihre Hoffnung, in Zukunft wieder eine ihrem Einsatz entsprechende Wertschätzung zu erfahren, wohl mit ins Grab nehmen müssen.

Peter Knief, per E-Mail

Neueste Politik Videos

Neueste Politik Videos