US-Präsident

Trump traf Regierungschef – mit Tochter, aber ohne Gattin

Donald Trump überrascht immer wieder. Zum Treffen mit Japans Premier nahm er Tochter und Schwiegersohn mit. Eine andere Dame fehlte.

Donald Trump empfängt den japanischen Regierungschef Shinzo Abe. Dahinter Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner.

Donald Trump empfängt den japanischen Regierungschef Shinzo Abe. Dahinter Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner.

Foto: HANDOUT / REUTERS

New York.  Gut eine Woche nach seiner Wahl hat sich der künftige US-Präsident Donald Trump erstmals mit einem amtierenden Regierungschef getroffen. Fotos zeigen, dass Ivanka Trump beim Gespräch ihres Vaters mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe in Trumps Hochhaus in Manhattan am Donnerstagabend zugegen war. Zudem ist zu sehen, dass auch Ivankas Mann Jared Kushner teilnahm.

Das Ex-Model Ivanka Trump und der Immobilienunternehmer Kushner gehören zu Trumps Übergangsteam. Die beiden 35-Jährigen sind wichtige Berater des künftigen US-Präsidenten, genauso wie seine ältesten Söhne Donald junior und Eric. Trumps Ehefrau Melania war bei dem Termin mit Abe offenbar nicht zugegen.

Wirbel um Ivanka Trumps Armband-Werbung

Zuvor war Ivanka Trump in die Schlagzeilen geraten, als Donald Trump gemeinsam mit seinen Kindern der CBS-Sendung „60 Minutes“ ein Interview gegeben hatte. Bei der Sendung, die zur besten Sendezeit etwa 20 Millionen Zuschauer erreichte, trug sie gut sichtbar einen 10.800 Dollar teuren Armreif – aus ihrer eigenen Kollektion.

Anschließend verschickte ihr Label „Ivanka Trump Fine Jewelry“ per E-Mail Werbung, in der mit der Bitte um Weiterverbreitung auf den Auftritt hingewiesen wurde.

Zuvor hatte es Wirbel um eine Meldung gegeben, wonach Donald Trump angeblich einen besonderen Status für seine Kinder Ivanka, Eric und Donald Jr. sowie seinen Schwiegersohn Kushner anstrebt: Demnach sollten sie Zugang zu geheimen Vorgängen bekommen. Trump wies dies später zurück: „Ich versuche nicht, eine Sicherheitsbefugnis auf höchster Stufe für meine Kinder zu bekommen. Das war eine typisch falsche Nachrichtengeschichte.“ (dpa/rtr)