Terrorismus

Islamisten planten in Russland angeblich große Anschläge

Der IS plante in Russland offenbar Anschläge ähnlich denen in Paris vor einem Jahr. Der russische Geheimdienst nahm zehn Männer fest.

Mitglieder des Inlandsgeheimdienstes FSB bei einer Durchsuchungsaktion im September. Nun schlug die Geheimdiensttruppe bei Islamisten zu. Der FSB meldet, es seien Anschläge wie vor einem Jahr in Paris verhindert worden.

Mitglieder des Inlandsgeheimdienstes FSB bei einer Durchsuchungsaktion im September. Nun schlug die Geheimdiensttruppe bei Islamisten zu. Der FSB meldet, es seien Anschläge wie vor einem Jahr in Paris verhindert worden.

Foto: © Sergei Karpukhin / Reuters / REUTERS

Moskau.  Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben zehn Männer festgenommen, die in Moskau und St. Petersburg Terroranschläge wie vor einem Jahr in Paris geplant haben sollen.

Es gebe Hinweise, dass die mutmaßlichen Angehörigen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) mit Sprengsätzen und Maschinengewehren unter anderem zwei Einkaufszentren attackieren wollten, berichtete die russische Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“. Genauere Informationen gibt es noch nicht.

Festgenommene stammen wohl aus Zentralasien

Demnach stammen die Festgenommenen aus den islamisch geprägten Ex-Sowjetrepubliken Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan in Zentralasien.

Russland ist wegen seiner Allianz mit Syriens Diktator Baschar al-Assad bereits Ziel des „Islamischen Staates“ geworden. Im Oktober 2015 waren bei einem Bombenanschlag auf eine russische Passagiermaschine auf dem Weg von Ägypten alle 224 Insassen ums Leben gekommen. Die Terrormiliz bekannte sich zu der Tat. (dpa/aba)