Portland

Schüsse bei Anti-Trump-Demonstration

Portland. In den USA hat es die dritte Nacht in Folge heftige Proteste gegen die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gegeben. In Portland wurde ein Mann angeschossen, als er mit Dutzenden anderen eine Brücke im Zentrum der Stadt überquerte. Die Polizei fahndet nach dem Schützen. Der Angeschossene werde im Krankenhaus behandelt, seine Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich, meldete die Polizei. Zuvor war die Polizei in der Stadt im Bundesstaat Oregon an der US-Westküste erneut mit Pfefferspray und Blendgranaten gegen die Demonstranten vorgegangen. Diese hatten Straßen blockiert und mit Gegenständen nach den Polizisten geworfen. Auch in Los Angeles, Miami, Atlanta, Philadelphia, San Francisco und New York gingen Trump-Gegner auf die Straßen und skandierten ihren Schlachtruf „Not my president!“ („Nicht mein Präsident!“). Trumps Kritiker befürchten, dass der neue US-Präsident die Bürgerrechte beschneiden könnte.