Gesundheit

Kasse rät zu Zweitmeinung bei Operationen

Berlin. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) beklagt, dass Ärzte zu häufig zum Skalpell griffen. Bei bestimmten Erkrankungen sei ein Großteil der Operationen unnötig, sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit. Patienten sollten sich in solchen Fällen möglichst eine Zweitmeinung einholen. So sei zwischen 2012 und 2015 die Zahl der Eingriffe am Herzen um 44 Prozent gestiegen. Kailuweit: „Das ist medizinisch nicht zu erklären.“