US-Wahl

Diese Themen will Donald Trump als Präsident zuerst angehen

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Der zukünftige US-Präsident Donald Trump (M.) bei einem Besuch des Kapitols in Washington, DC.

Der zukünftige US-Präsident Donald Trump (M.) bei einem Besuch des Kapitols in Washington, DC.

Foto: Shawn Thew / dpa

Trump hat angekündigt, welche Themen für ihn Priorität haben. Über ein mögliches Einreiseverbot für Muslime möchte er nicht sprechen.

Washington.  Die Sicherheit der Grenzen und eine Gesundheitsreform gehören zu den ersten Schwerpunkten des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Die dritte Priorität sei die wirtschaftliche Lage, sagte der Republikaner in Washington. Zuvor hatte er sich am Donnerstag mit dem republikanischen Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, getroffen.

Auf die Frage, ob er mit dem Kongress an einem Einreisebann für Muslime arbeiten werde, antwortete Trump nicht. Die Forderung war Bestandteil seines Wahlkampfes. Er hatte seine Position allerdings mehrmals geändert. Auf seiner Homepage stand bis zuletzt eine Pressemitteilung aus dem vergangenen Jahr, in der er das Einreiseverbot forderte. Nach Trumps Wahlsieg verschwand diese jedoch von der Seite.

Journalisten kritisieren Trumps Verschlossenheit

Die Vereinigung der Korrespondenten des Weißen Hauses protestierte in aller Schärfe dagegen, dass Trump seine Reise von New York entgegen jahrzehntelanger Gepflogenheiten nicht von einem Berichterstatter-Pool begleiten ließ. „Im Falle einer nationalen Krise wüssten die Amerikaner weder, wo ihr gewählter Präsident ist, noch wie es ihm geht“, schrieb die Vereinigung WHCA in einem Statement. „Das ist völlig inakzeptabel.“ Sie forderte Trump auf, die Reporter ihren Job machen zu lassen.

Der scheidende Präsident Barack Obama hatte Trump am Donnerstag im Weißen Haus empfangen. An Trump gewandt sagte er: „Wenn Sie erfolgreich sind, ist das Land erfolgreich“. Zuvor hatte Obama dem politischen Seiteneinsteiger Trump während des Wahlkampfes bescheinigt, er sei nicht fit zum Regieren.