US-Wahl

So spottet Obama über Trump nach angeblichem Twitter-Verbot

Bloß keine Wähler mehr verschrecken: Seine Berater haben Donald Trump offenbar einen Twitter-Maulkorb verpasst. Barack Obama spottet.

Noch ein Tag bis zur Wahl: Wie die „New York Times“ berichtet, haben seine Berater Donald Trump die Kontrolle über seinen Twitter-Account entrissen.

Noch ein Tag bis zur Wahl: Wie die „New York Times“ berichtet, haben seine Berater Donald Trump die Kontrolle über seinen Twitter-Account entrissen.

Foto: Michael Reynolds / dpa

Kissimmee/New York.  Donald Trumps Berater lassen ihn einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern – und Präsident Barack Obama hat sich prompt darüber lustig gemacht. „Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg“, sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton am Sonntag (Ortszeit) in Florida.

Obama spottet über

Die Zeitung „New York Times“ hatte berichtet, Berater hätten dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die Kontrolle über sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst „entrissen“, damit er seine Chancen bei der Wahl am Dienstag nicht mit ungefilterten Anfeindungen schmälert.

Attacken über Twitter gerne auch nachts

„Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen“, fügte Obama vor seinem lachenden Publikum hinzu. Trump ist dafür bekannt, Gegner und Kritiker über Twitter in scharfen Tönen anzugreifen – manchmal auch mitten in der Nacht. (dpa)