Präsidentschaftswahlen

Interessante Fakten zu US-Präsidenten

Ein US-Präsident verstarb aufgrund seiner Antrittsrede, ein anderer wurde nie gewählt. Nützliches und Unnützes Wissen zu den US- Präsidenten.

Am 8. November wird der 45. Präsident der USA gewählt

Am 8. November wird der 45. Präsident der USA gewählt

Foto: dpa / dpa/DPA

Rekords Amtszeit

Rekord-Präsident Viermal wurde Franklin D. Roosevelt zum Präsidenten gewählt: 1932, 1936, 1940 und 1944. Er starb noch vor Kriegsende 1945. Im 22. Verfassungszusatz von 1951 wurde die Amtszeit auf acht Jahre beschränkt.

Einer zählt doppelt

Als einziger Amtsinhaber gewann Grover Cleveland zwei nicht aufeinanderfolgende Wahlen. Er amtierte von 1885 bis 1889 und von 1893 bis 1897. Deshalb wird er in den Geschichtsbücher zweimal gezählt, als 25. und 27. Präsident.

Die kürzeste Amtszeit

Die kürzeste Amtszeit mit 31 Tagen im Weißen Haus hatte 1841 William Henry Harrison. Harrison hielt eine rekordverdächtig lange Rede (zwei Stunden) zur Amtseinführung im winterlichen Washington – ohne Hut und Mantel. An der Lungenentzündung, die er sich dabei zuzog, ist er verstorben.

Ermordete US-Präsidenten

Acht Präsidenten starben im Amt, vier davon durch Mord: Abraham Lincoln (1865), James Garfield (1881), William McKinley (1901) und John F. Kennedy (1963).

Ohne Gegner

Der erste Präsident war der Einzige, der ohne Gegenkandidat einstimmig von den Wahlmännern gewählt wurde: George Washington (Amtszeit von 1789 bis 1797).

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Nie gewählter Präsident

Als Vize-Präsident Spiro T. Agnew wegen einer Korruptionsaffäre zurücktreten muss, ernennt Präsident Richard M. Nixon als neuen Vizepräsident Gerald Ford. Als Präsident Richard M. Nixon dann im Zuge der Watergate-Affäre zurücktreten muss, wird Ford Präsident. Damit ist Gerald Ford der einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der weder als Präsident noch als Vizepräsident durch Wahlmänner gewählt wurde und Nixon der bislang einzige, der von seinem Amt zurück treten musste.

Im Flugzeug vereidigt

Wenn der Präsident stirbt, folgt ihm der Vizepräsident im Amt nach. Zuletzt geschah dies 1963, als Lyndon B. Johnson in der Maschine vereidigt wurde, die ihn vom Schauplatz des Mordes an John F. Kennedy aus Dallas nach Washington brachte.

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Potus und Flotus

Der Secret Service vergibt den Präsidenten Codenamen. Barack Obama beispielsweise heißt "Renegade", Abtrünniger. Bei Mitarbeitern heißen Amtsinhaber auch "Potus", President of the United States, und ihre Gattinnen "Flotus", First Lady of the United States.

Der doppelte Eid

Jeder Präsident muss vor einem Richter des Supreme Court vor der Regierungsperiode den Amtseid ablegen – und zwar in exaktem Wortlaut. Deshalb musste Barack Obama es zweimal tun. Verfassungsrichter John G. Roberts jr. hatte im Januar 2009 einen Satz verdreht. Obama sagte den falsch sortierten Satz nach, stockte und sprach dann weiter. Um den Formalitäten zu genügen, wurde die Zeremonie im Weißen Haus wiederholt. Schon 1923, als Warren Harding starb, wollte Vizepräsident Calvin Coolidge den Eid schnell ablegen. Doch er war auf dem Sommersitz seines Vaters in Vermont. Vater Coolidge war Notar und nahm dem Sohn den Eid ab. Später gab es dann eine Wiederholung im Weißen Haus.

Die längste Wahl

Im Jahr 2000 stand erst 35 Tage nach der Wahl durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs fest, dass der Republikaner George W. Bush und nicht Al Gore Präsident wird. Mit dem Urteil fielen die Wahlmännerstimmen Floridas an Bush. Es hatte Unregelmäßigkeiten beim Zählen gegeben. Gouverneur von Florida war damals der Bruder von George W. Bush, Jeb Bush.

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