Politik

„Man kann sich vor diesen Gefahren schützen“

| Lesedauer: 3 Minuten
Katrin Lange

Zum Artikel: „Die Hightech-Ticks der Autodiebe“ vom 28. Oktober

Ich kann die Aufregung über geknackte Funk-Codes nicht verstehen. Für vergleichsweise kleines Geld kann man auch die modernen Fahrzeuge mit Lenksäulen- oder Gangschaltungssperre nachrüsten. Es ist die sträfliche Faulheit und Technologiehörigkeit, die wir alle über unsere Versicherungsbeiträge mitbezahlen. Wann kommt endlich das Erlöschen des Versicherungsschutzes im Verlustfall bei unzureichender Fahrzeugsicherung? Ich habe schon vor Jahren nachgerüstet.

Martin Storbeck, per E-Mail

Zwei gute Nachrichten: Man kann sich vor diesen unsichtbaren Gefahren schützen. Und man kann die Diebe schneller fassen. Vorschlag: Etwa 200 Meter vor der polnischen Grenze zwei getrennte Pkw-Fahrspuren für jeweils interessante und uninteressante Fahrzeuge einrichten. Die erstgenannten auffordern, zu halten und den Motor abzustellen. Dann neu zu starten und loszufahren. Es kann einen Stau geben, doch Diebe sitzen in der Falle.

Horst Kunzelmann, per E-Mail

Passanten können neueVerbindung nutzen

Zum Artikel: „Lagerhalle für die Moderne“ vom 28. Oktober

Doch, ich kann mich dafür begeistern. Vor allem ist dann diese Brache geschlossen, und die Verbindung für Passanten vom Leipziger Platz nach Schöneberg wird wiederhergestellt. Und als „Kunstscheune“ kann man hoffen, dass die veranschlagten Kosten auch eingehalten werden können. Aber es ist noch etwas anderes dabei, nämlich dass es so couragiert daherkommt. Diese Sicherheit darin hat etwas Einladendes, passt auf seine Weise zu den Solitären rundum hinzu. Ich bin drauf gespannt.

Jürgen Spiegel, Neukölln

Seit Jahrzehnten werdenLernergebnisse schöngefärbt

Zum Artikel: „Berlins Schüler schlecht in Deutsch“ vom 28. Oktober

Berliner Lehrkräfte wundert dieses Ergebnis bestimmt nicht. Seit Jahrzehnten versucht die Berliner Senatsschulpolitik mit ihren sogenannten Reformen die Lernergebnisse der Schülerschaft schönzufärben. Dies tut sie, indem sie formal immer mehr die Anforderungen an die Kinder herunterschraubt. Dabei müssten die lieben Kleinen einfach mal Arbeitshaltung und Anstrengungsbereitschaft aufweisen. Leistungen einzufordern ist in unserem Berliner Schulsystem bei Eltern und Schülern ausgesprochen unbeliebt. Schuld am Unvermögen der Kinder sind immer die bösen Lehrkräfte, die nicht genügend differenzieren und individualisieren, um die „Kundschaft“ 45 Minuten zu bespaßen und zum Lernen zu motivieren. Die Generation, die jetzt in den Klassen sitzt, kann eigentlich nur eine Sache richtig gut: den Umgang mit dem Handy. Ich hoffe, sie findet in der Zukunft genug Arbeitsplätze mit diesem „Wissen“.

Susanne Held, Spandau

Traditionsstrecke AVUS sollte wieder fit gemacht werden

Zum Artikel: Karl-Marx-Allee wird erneut zur Rennstrecke“ vom 28. Oktober

Es ist nicht verständlich, dass für dieses E-Kart-Rennen, das in der Stadtmitte nun wirklich nichts zu suchen hat, nicht die Traditionsstrecke AVUS wieder fit gemacht wird. Mit den Geldern könnte endlich der Tribünen-Schandfleck saniert werden und wegen des Lärms – ähnlich wie bei den E-Bikes – kann sich auch keiner beschweren. Die Serie ist ja nicht unbedingt der Burner aber die AVUS würde eine erhebliche Aufwertung bringen. Etwas mehr Professionalität und Kreativität bei den Planern der Serie und beim Senat kann man doch wirklich mal verlangen.

Uwe Schmidt, Friedenau

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