Arbeit

Mindestlohnanhebung kostet Wirtschaft eine Milliarde Euro

Berlin. Der seit Anfang 2015 geltende gesetzliche Mindestlohn wird erstmals angehoben. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch in Berlin eine Verordnung von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), durch die die Lohnuntergrenze zum 1. Januar von 8,50 auf 8,84 Euro pro Stunde steigt. Die Regierung schätzt, dass sich durch die Erhöhung des Mindestlohns die Lohnkosten für die Wirtschaft um rund eine Milliarde Euro für das Jahr 2017 erhöhen werden. Auch könnten die Preise für Waren und Dienstleistungen „geringfügig ansteigen“, heißt es in der Verordnung.