Gauck-Nachfolge

Käßmann lehnt Kandidatur für Bundespräsidentenamt ab

Für das Amt der Bundespräsidentin steht Margot Käßmann nicht zur Verfügung. Das sagte die EKD-Vorsitzende laut einem Medienbericht.

Die EKD-Vorsitzende Margot Käßmann hat erklärt, dass sie nicht Bundespräsidentin werden möchte.

Die EKD-Vorsitzende Margot Käßmann hat erklärt, dass sie nicht Bundespräsidentin werden möchte.

Foto: Jens Schlueter

Berlin.  Die ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann, hat Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin beendet. „Es ehrt mich, dass mein Name im Zusammenhang mit dem höchsten Amt im Staat genannt wird“, sagte Käßmann der „Berliner Zeitung“ laut Vorabbericht vom Mittwoch. „Allerdings stehe ich für dieses Amt nicht zur Verfügung.“

Zuvor war aus der Linkspartei bestätigt worden, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel den Linken-Chef Bernd Riexinger gefragt habe, ob er sich Käßmann als Staatsoberhaupt vorstellen könne. Über die Nachfolge von Amtsinhaber Joachim Gauck wird am 12. Februar 2017 in der Bundesversammlung entschieden. (rtr)