Bundespräsident

Wagenknecht will rot-rot-grünen Kandidaten nach Gauck

SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht Margot Käßmann als mögliche Gauck-Nachfolgerin. Die Linke möchte am Vorschlagsprozess beteiligt werden.

„Wir wünschen uns eine Bundespräsidentin oder einen Bundespräsidenten, die oder der für soziales Engagement und eine friedliche Außenpolitik steht“, sagt Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht zum Thema Bundespräsidenten-Kandidatur.

„Wir wünschen uns eine Bundespräsidentin oder einen Bundespräsidenten, die oder der für soziales Engagement und eine friedliche Außenpolitik steht“, sagt Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht zum Thema Bundespräsidenten-Kandidatur.

Foto: Christian Schroedter / imago

Berlin.  Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht setzt für die Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck auf eine Kandidatur aus dem rot-rot-grünen Lager. Unserer Redaktion sagte sie: „Wir wünschen uns eine Bundespräsidentin oder einen Bundespräsidenten, die oder der für soziales Engagement und eine friedliche Außenpolitik steht. Es wäre gut, wenn SPD und Grüne eine solche Persönlichkeit mit uns gemeinsam vorschlagen und durchsetzen würden.“

Grünen-Vorsitzende Simone Peter kann sich die evangelische Theologin Margot Käßmann als Bundespräsidentin vorstellen. „Margot Käßmann ist eine hoch angesehene Frau, die für eine vielfältige und offene Gesellschaft eintritt“, sagte Peter unserer Redaktion. Allerdings sei offen, wer die Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck antreten werde. „Darüber werden wir Gespräche führen, uns an Spekulationen aber nicht beteiligen.“

Zuvor hatte unsere Redaktion berichtet, dass der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel wegen der Nachfolge von Joachim Gauck auf die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Käßmann zugegangen ist. Käßmann hat offen gelassen, ob sie als Kandidatin zur Verfügung steht. Gabriel hat zudem bei Linke-Chef Bernd Riexinger vorgefühlt, ob die Linke Käßmann mittragen würde. (kam)