Kolumbien

Präsident Santos spendet Nobelpreisgeld an Opfer

Rio de Janeiro. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos will seinen mit 830.000 Euro datierten Friedensnobelpreis den Opfern des Konflikts in seinem Land spenden. Er wolle es ihnen zur Wiedergutmachung überreichen, erklärte Santos bei einem Gedenkgottesdienst in Bojayá. Dort waren vor 14 Jahren 79 Menschen bei einer Explosion ums Leben gekommen, die Farc-Guerilleros auslösten.