Bogotá

Das Volk sagt Nein: Friedensvertrag in Kolumbien geplatzt

Bogotá. Überraschend haben die Kolumbianer das historische Friedensabkommen zwischen der Regierung und der linken Guerillaorganisation Farc abgelehnt. Bei der Volksabstimmung am Sonntag stimmten laut Wahlbehörde 50,21 Prozent gegen den Vertrag. Die Beteiligung lag bei nur 37,43 Prozent. Das Abkommen sollte den ältesten bewaffneten Konflikt Lateinamerikas mit mehr als 220.000 Toten beilegen. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Die Rebellen bekannten sich am Montag zu dem Vertrag. „Die Farc stehen treu zu dem, was wir beschlossen haben“, sagte Rebellenchef Rodrigo Londoño. Die Farc-Einheiten würden sich weiterhin an den Waffenstillstand halten.

( dpa )

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