Ukraine-Konflikt

Nato-Generalsekretär erhebt schwere Vorwürfe gegen Moskau

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Kritik an Russland geübt.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Kritik an Russland geübt.

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Nato-Chef Stoltenberg beklagt den „Anstieg der Bombardierungen in der Ostukraine“. Er kritisiert vor allem die russische Regierung.

Berlin.  Angesichts wachsender Spannungen im Ukraine-Konflikt hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die russische Regierung scharf kritisiert. „Ich rufe Russland dazu auf, sich für eine Deeskalation einzusetzen und seine militärische, politische und finanzielle Unterstützung für die Separatisten zu beenden“, sagte er unserer Redaktion.

Er sei über die Gewalt in der Ostukraine tief besorgt. „Wir haben in letzter Zeit entlang der Konfliktlinie einen Anstieg der Bombardierungen gesehen, vor allem durch von Russland unterstützte Kämpfer.“

Nato weiter für Dialog mit Russland bereit

Gegenüber Moskau verfolge das westliche Verteidigungsbündnis eine zweigleisige Strategie: „Die Nato stärkt ihre Verteidigung und Abschreckung. Und dabei bleiben wir zu einem sachlichen Dialog mit Russland bereit“, so Stoltenberg.

Dennoch müsse das „Regelwerk für europäische Sicherheit“ aktualisiert werden. „Das liegt daran, dass Russland eine Reihe seiner internationalen Verpflichtungen verletzt und geschwächt oder sich von ihnen entfernt hat“, rügte der Nato-Chef. (bac)

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