Anti-Terror-Einsatz

Deutsche Fregatte schützt französischen Flugzeugträger

In den Anti-Terror-Einsatz gegen den IS ist auch eine Bundeswehr-Fregatte eingebunden. Nun nahm das Schiff Kurs Richtung Mittelmeer.

Angehörige der Bundeswehr-Soldaten nahmen am Dienstag in Wilhelmshaven Abschied von der Besatzung der Fregatte „Augsburg“.

Angehörige der Bundeswehr-Soldaten nahmen am Dienstag in Wilhelmshaven Abschied von der Besatzung der Fregatte „Augsburg“.

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Wilhelmshaven.  Zum Kampf gegen islamistischen Terror hat die Fregatte „Augsburg“ Kurs auf das Mittelmeer genommen. Das 130 Meter lange Kampfschiff legte am Dienstag im Heimathafen Wilhelmshaven ab. Das Schiff soll sich später einem multinationalen Marineverband unter französischer Führung anschließen. Hauptaufgabe der „Augsburg“ ist der Schutz des Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“. Die Fregatte hat eine Besatzung von 204 Männern und Frauen.

Deutschland beteiligt sich seit Anfang 2015 an der Operation „Counter Daesh“ (Etwa: Gegen den IS) im Kampf gegen islamistischen Terror. Dabei geht es um die Unterstützung der französischen Streitkräfte durch Aufklärungsflugzeuge und um den Begleitschutz für den französischen Flugzeugträger. Von dort sollen Kampf- und Aufklärungsflugzeuge zu Einsätzen gegen IS-Kämpfer aufsteigen.

Ziele bleiben geheim

Die genauen Ziele der Franzosen im Grenzgebiet von Syrien und Irak seien geheim, sagte ein Marinesprecher in Wilhelmshaven. Die deutsche Fregatte sei allein zum Schutz des Flugzeugträgers abkommandiert. Die „Augsburg“ hatte die Operationen bereits im Dezember 2015 und im März unterstützt. (dpa)