US-Wahlen

Trump sieht die drohende Wahlniederlage nicht so eng

Sollte es mit der Wahl zum US-Präsidenten nichts werden, hat Donald Trump schon eine Alternatividee. Er fahre dann eben in den Urlaub.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung in Florida.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung in Florida.

Foto: ERIC THAYER / REUTERS

Englewood Cliffs.  Verliert Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen im November, wäre ihm das relativ egal: „Letztlich wird es entweder klappen, oder ich habe einen sehr, sehr schönen, langen Urlaub“, sagte der Kandidat der Republikaner in einem Telefon-Interview mit dem US-Fernsehsenders CNBC. Er mache nichts Anderes, als die Wahrheit zu erzählen. Falls es für ihn am Ende aus Gründen der politischen Korrektheit nicht reiche, sei das in Ordnung, sagte Trump. „Dann kehre ich zu einer sehr guten Lebensweise zurück.“

Trumps Umfragewerte sind in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Zuletzt sorgte er beinahe täglich mit provokanten Äußerungen für Wirbel. So bezeichnete er den US-Präsidenten Barack Obama und die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, als Gründer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Tags zuvor hatte eine mehrdeutige Äußerung Trumps, die viele als Aufruf zu Gewalt gegen seine Rivalin Clinton interpretierten, eine Kontroverse ausgelöst. Innerhalb seiner Partei formierte sich zuletzt immer mehr Widerstand. (dpa/aba)