Terror

Mindestens 22 Tote bei Autobombenanschlag in Libyen

Ein Mann inspiziert Mitte Juli die Wracks zweier Autos, die in den Kämpfen um Bengasi ausbrannten. Derzeit wird die Stadt im Osten Libyens wiederholt Ziel von Sprengstoffanschlägen.

Ein Mann inspiziert Mitte Juli die Wracks zweier Autos, die in den Kämpfen um Bengasi ausbrannten. Derzeit wird die Stadt im Osten Libyens wiederholt Ziel von Sprengstoffanschlägen.

Foto: STRINGER / REUTERS

Bengasi ist zum vierten Mal in einer Woche Ziel eines Sprengstoffanschlags geworden: Eine Autobombe tötete mindestens 22 Menschen.

Bengasi.  Bei der Explosion einer Autobombe in der Stadt Bengasi im Osten Libyens sind am Dienstag mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Der Angriff richtete sich gegen die Sicherheitskräfte in der Stadt, wie Mediziner und ein Militärvertreter sagten. Mindestens 20 weitere Menschen wurden verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich eine Allianz von Islamisten und weiteren Rebellengruppen. Es ist bereits das vierte Mal binnen einer Woche, dass ein Sprengsatz in einem Fahrzeug in der Stadt detonierte.

Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi vor rund fünf Jahren versinkt Libyen wegen der Kämpfe zwischen zahlreichen Milizen im Chaos. Der Westen hofft, dass die von den Vereinten Nationen unterstützte Einheitsregierung die zersplitterten Gruppierungen einen kann und dass diese gemeinsam gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat vorgehen, der seine Hochburg in der Hafenstadt Sirte hat. Die US-Luftwaffe griff am Montag IS-Stellungen in der Stadt an. (rtr)

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