Einreisebedingungen

Trump will Deutsche und Franzosen „extrem“ überprüfen

Besondere Einreiseauflagen für Deutsche und Franzosen: das fordert der Präsidentschaftskandidat Donald Trump nach Nizza und München.

Donald Trump beim republikanischen Nominiserungsparteitag vergangene Woche in Cleveland, Ohio.

Donald Trump beim republikanischen Nominiserungsparteitag vergangene Woche in Cleveland, Ohio.

Foto: CARLO ALLEGRI / REUTERS

New York City.  Donald Trump, US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, will die Einreisebedingungen besonders für Deutsche und Franzosen verschärfen lassen. Das sagte er dem Sender NBC in einem Interview.

Menschen aus Deutschland und Frankreich müssten aufrund der Attentate in Paris und Nizza sowie dem Amoklauf in München „extrem“ überprüft werden, wollten sie in die USA einreisen oder einwandern. Die Länder seien vom Terrorismus besonders betroffen.

Trump hatte diese Form besonderer Überprüfungen, die er „extreme vetting“ (frei übersetzt: „extreme Sicherheitsprüfung“) nannte, bereits auf dem republikanischen Nominierungsparteitag in Cleveland gefordert.

Deutschland und Frankreich „selber schuld“ an Krisensituation

Auch sagte er im Interview, Deutschland und Frankreich seien an ihren „speziellen Problemen“ selber schuld, „weil sie Leute auf ihr Gebiet gelassen haben“. Die USA müssten „harte Standards einführen, um Attentate in den USA zu verhindern. „Wenn eine Person nicht nachweisen kann, was sie nachweisen muss, kommt sie nicht in dieses Land“, sagte Trump, ohne Details zu nennen.

Man komme vielleicht an den Punkt, an dem nicht mehr viele Menschen aus dem Ausland in die USA einreisen dürfen, sagte Trump. Bis man keine extreme Sicherheitsüberprüfung eingeführt habe, müsse man „sofort Einwanderung aus allen Ländern aussetzen, die durch Terrorismus kompromittiert sind“, sagte Trump. (aba)

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