Rassismus

Praktikanten der Demokraten zeigen, wie Vielfalt aussieht

Als Reaktion auf das Selfie von Paul Ryan haben die Praktikanten der Demokraten auch ein Foto gepostet – und das sieht ganz anders aus.

Die Praktikanten der Demokratten posieren vor dem Capitol in Washington, D.C. und zeigen, wie bunt gemischt ihre Gruppe ist.

Die Praktikanten der Demokratten posieren vor dem Capitol in Washington, D.C. und zeigen, wie bunt gemischt ihre Gruppe ist.

Foto: HANDOUT / REUTERS

Berlin.  Menschen mit allen möglichen Hautfarben stehen auf den Stufen zum US-Capitol in Washington, lachen in die Kamera und zeigen, wie Vielfalt aussieht. Die Praktikanten der Demokraten haben jetzt ein Gruppenfoto von sich gemacht – eine Reaktion auf das in den Medien kritisierte Selfie von Paul Ryan. Der Republikaner-Politiker hatte mit einem Foto von sich und einigen Hundert US-Kongress-Praktikanten einen Shitstorm ausgelöst. Denn auf dem Bild, das er auf Instagram geteilt hatte, war fast jede Person weiß.

In den sozialen Netzwerken wurde seitdem unter dem Hashtag #InternsSoWhite über Rassismus und die fehlende Vielfalt in den USA diskutiert.

Selfie der Demokraten zeigt bunt gemischte Gruppe

Die Praktikanten der Demokraten legen nun nach und zeigen, wie bunt gemischt ihre Truppe ist. Das Klassenfoto davon teilte die US-Politikerin Eddie Bernice Johnson auf ihrem Twitterprofil und schrieb dazu, das Bild der Demokraten-Praktikanten sehe doch ganz schön anders aus als das Selfie von Paul Ryan.

Ein Foto schoss demnach die Praktikantin Audra Jackson.

Auch die Kongressabgeordnete Sheila Jackson Lee teilte das Selfie stolz auf Twitter mit den Hashtags #DemInternDiversity und #DemInternSelfie.

Twitter-Nutzer loben Selfie für Diversität

Auf Twitter wurde das Selfie der Hospitanten der Demokraten gefeiert. Es würde die USA und die Vielfalt des Landes einfach viel besser repräsentieren. Eine Userin schrieb: „So sieht Amerika aus und so sollten auch Praktikanten aussehen.“