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Deutschland bürgert weniger Ausländer ein

Wiesbaden. In Deutschland wurden 2015 weniger Ausländer eingebürgert. Ihre Zahl sank auf knapp 107.200 – das sind gut 1200 Einbürgerungen oder 1,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Es sind etwa 1,4 Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Am häufigsten wurden erneut Türken eingebürgert (19.700), gefolgt von Menschen aus Polen (5900), der Ukraine (4200), dem Kosovo (3800), dem Irak und Italien (jeweils 3400).