Politik

„Plan zur Einrichtung einer Hilfspolizei ist gefährlich“

| Lesedauer: 3 Minuten

Zum Artikel: „Innenminister will
Hilfspolizei gegen Wohnungseinbrüche“ vom 17. Juni

Dieser Plan ist wenig durchdacht, ja sogar gefährlich. Polizisten müssen gründlich ausgebildet werden, um die Rechtslage zu kennen, Situationen richtig einzuschätzen und die Schusswaffe verantwortungsvoll einzusetzen. Wir brauchen mehr Polizisten, auch mehr Sozialarbeiter, um Jugendliche davon abzuhalten, drogensüchtig oder kriminell zu werden. So ist auch die Zusammenarbeit von Schule, Jugendamt und Polizei zu verbessern. Finanzieren ließe sich diese Personalaufstockung durch den Abbau von Subventionen und die Intensivierung der Steuerfahndung.

Christian Fuchs, Gutenstetten

Wen soll man im September noch wählen?

Zum Artikel: „1269 Seiten – und die Schuldfrage bleibt umstritten“, 16. Juni

Eine Dame der Linken brachte es auf den Punkt: Alle haben das BER-Chaos verursacht, aber keiner hat Schuld – der Beweis, dass die meisten Politiker unfähig sind. Die soll man im Herbst wählen?

Siegfried Werth, Friedenau

Schnelle Verbindung wäre eine Buslinie nach Jungfernheide

Zum Artikel: „Das große Warten“
vom 16. Juni

Berlin wächst, der Verkehr nimmt stetig zu. Da abzusehen ist, dass der Flughafen Tegel noch Jahre in Betrieb sein und es immer schwieriger wird, Passagiere mit Bussen in die zugestaute Innenstadt zu befördern, schlage ich die Einrichtung einer Shuttlebus-Linie ohne Halt zwischen Flughafen Tegel und S-, U- und Regionalbahnhof Jungfernheide vor. Die Busse könnten einen zuverlässigen Shuttletakt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt schaffen, ohne ausgebremst zu werden.

Marco Rosenwick, Wilhelmsruh

Das kommt davon, wenn man sich über Volkes Wille erhebt

Zum Artikel: „Aus drei mach eins“
vom 16. Juni

„Große Koalition ohne Mehrheit“: Das kommt davon, wenn man sich über den Willen des Volkes hinwegsetzt. Das beste Beispiel ist die Frage, ob der Flughafen TXL nach der BER-Eröffnung geschlossen werden soll. Knapp drei Viertel aller Berliner sind für die Offenhaltung, und der Senat auf einer schlappen Basis von gerade noch 41 Prozent hält an einem irrwitzigen Beschluss von 1996 fest, ihn zu schließen. Falls der BER wirklich fertig und TXL geschlossen sein sollten, wird man einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der prüfen soll, warum Berlin luftverkehrsmäßig vom Rest der Welt abgeschlossen ist. Das Ergebnis steht schon fest: kollektiver Wirklichkeitsverlust der Regierung.

Michael Kromarek, Erkner

Berlin ist eben eine Metropole und keine Provinzstadt

Zum Artikel: „13.000 Radsportler in
der Stadt“ vom 17. Juni

Wenn eine Viertelmillion Menschen zu einem Sportereignis pilgern, dürfen gern ein paar Straßen gesperrt werden. Dadurch wird Berlin nicht lahmgelegt. Man kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbst zum Brandenburger Tor. Wir sollten uns daran gewöhnen, dass Berlin eine Metropole ist, keine Provinzstadt.

Martin Schultz, per E-Mail

Jeder Radfahrer mehr bedeutet ein Auto weniger

Zum Artikel: „Mehrheit der Berliner unterstützt Volksbegehren für mehr Radwege“ vom 18. Juni

Ja, klar unterstützen das auch die meisten Autofahrer. Denn jeder Berliner, der aufs Rad umsteigt, ist ein Auto weniger im Stau vor mir. Wenn der Volksentscheid Erfolg hat, ist wieder Platz auf den Straßen für diejenigen, die noch aufs Auto angewiesen sind.

Daniel Pöhler, via Facebook

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