Politik

„Die Liste der skandalösen Verwaltungsmängel ist lang“

| Lesedauer: 3 Minuten

Zum Artikel: „Software-Probleme
gefährden Wahl“ vom 12. Juni

Ich habe es kommen sehen: Berlin hat ein großes Strukturproblem, denn Behörden und Ämter können schon lange ihre Aufgaben nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen. Nun sind die Wahlen im September 2016 akut gefährdet, weil die Software nicht funktioniert. Nicht erst seit Kurzem vermeldet die Presse Horrornachrichten aus dem Behörden-Dschungel: Mal ist es das Lageso, das schon weltweit bekannt wurde, mal sind es die Bürgerämter, die Schulen, die Polizei, die Feuerwehr. Die Liste der skandalösen Verwaltungsmängel ist lang und droht das normale Leben in Berlin lahmzulegen. Schuld daran ist vor allen Dingen der von der SPD geführte Senat, der die deutsche Hauptstadt Berlin in den vergangenen 15 Jahren kaputtgespart hat. Als Beamter, der für diese Stadt in verschiedenen Behörden 25 Jahre lang tätig war, schäme ich mich für die heruntergewirtschaftete Verwaltung.

Thomas Henschke, Reinickendorf

Wenn jetzt sogar die Landeswahlen in Berlin durch die verschiedenen Computerprogramme gefährdet sind, wird es

wohl Zeit, nicht nur aus Kostengründen endlich über die Abschaffung der zwölf Bezirksämter konkret nachzudenken

und eine Eingliederung in die Senatsverwaltungen vorzunehmen. Das Ende des unabgestimmten Mit- und Gegeneinanders hätte Vorteile für die Bürger und würde außerdem auch die Personalnot beseitigen.

Gottfried Hecht, per E-Mail

Es ist schon interessant, wie die Berliner SPD immer wieder ihr unangenehme Themen auf den Koalitionspartner CDU abwälzt. Es gibt in der Koalition Absprachen, man tauscht sich aus. Sich gegenseitig Fehler zuzuweisen, wenn es dem Wahlkalkül genügt, halte ich für unredlich.

Harry Hopp, per E-Mail

Pläne der Nostalgiker sind viel zu teuer

Zum Artikel: „Die Rückkehr des Prinzen Moritz“ vom 12. Juni

Nicht alles, was wünschenswert ist, sollte auch gemacht werden: Die Umsetzung des Neptunbrunnens vor das Berliner Schloss ist viel zu teuer, um die Pläne der Nostalgiker von den steuerzahlenden Bürgern bezahlen zu lassen.

E. Richter, per E-Mail

Bundesfinanzminister soll ausgezeichnet werden

Zum Artikel: „Der 119. Ehrenbürger“ vom 11. Juni

Wolfgang Schäuble hat sich zwar engagiert für Berlin eingesetzt, seine Fraktion vermochte er aber nicht zu überzeugen. CDU/CSU stimmten mehrheitlich für Bonn, wie auch die Mehrheit der SPD trotz leidenschaftlichen Appells von Willy Brandt für Berlin. Dass Berlin dennoch als knapper Sieger aus der Abstimmung hervorging, war dem mehrheitlichen Votum der FDP und der einhelligen Zustimmung der PDS zu verdanken.

Werner Kleist, per E-Mail

Vor allem Jugendliche sind gefährdet

Zum Artikel: „Online-Sucht alarmiert die Drogenbeauftragte“ vom 10. Juni

Es wird höchste Zeit, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, neue Wege zu finden und schnellstens gegenzusteuern. Mit Verboten oder Entzug ist es aber nicht getan. Eine Sucht bleibt eine Sucht. Es gibt immer einen Weg,
Verbote zu umgehen. Helfen könnten die richtige Diagnose der Krankheit sowie eine passende und bezahlbare Behandlung. Um der Sucht vorzubeugen, wäre es sinnvoll, dass Eltern, ein Schulbeauftragter und der Drogenbe-auftragte gemeinsam eine Strategie
entwickeln.

Margret Guth, per E-Mail

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