Absage

Nur ein Teilnehmer – Demo gegen „Asylmissbrauch“ abgesagt

Weil nur ein Demonstrant kam, wurde in Bad Segeberg eine Kundgebung zum Thema „Asylmissbrauch“ abgesagt. Dafür kamen 170 Polizisten.

Am Ende blieb nicht mehr viel übrig von der Anti-Merkel-Demo in Bad Segeberg. Nur ein Demonstrant war gekommen, der Anmelder der Veranstaltung.

Am Ende blieb nicht mehr viel übrig von der Anti-Merkel-Demo in Bad Segeberg. Nur ein Demonstrant war gekommen, der Anmelder der Veranstaltung.

Foto: imago stock&people

Bad Segeberg.  Ein Demonstrant, 50 Gegendemonstranten und 170 Polizisten – das ist die Bilanz einer mangels Masse fehlgeschlagenen Kundgebung „Asylmissbrauch stoppen – Nein zur Politik Merkel“. Zum geplanten Demo-Beginn um 13 Uhr im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg war am Samstag nur der Anmelder der Demo erschienen, teilte die Polizei mit. Damit seien die versammlungsrechtlichen Anforderungen nicht erfüllt gewesen. Diese schreiben eine Mindestanzahl von drei Personen vor.

Die 50 Gegendemonstranten der Jungsozialisten überzeugten sich kurz davon, dass die Demonstration nicht stattfindet, und verschwanden wieder. Die Polizei war mit 170 Beamten im Einsatz. (dpa)