Parteiveranstaltung

AfD will Münchner Hofbräukeller wegen Absage verklagen

Der Vertrag mit dem Hofbräukeller sei rechtskräftig und 6100 Euro bereits überwiesen, argumentiert die AfD im Streit mit dem Wirt Ricky Steinberg.

Der Vertrag mit dem Hofbräukeller sei rechtskräftig und 6100 Euro bereits überwiesen, argumentiert die AfD im Streit mit dem Wirt Ricky Steinberg.

Foto: Andreas Gebert / dpa

Die AfD hatte den Münchner Hofbräukeller für eine Veranstaltung gebucht, dann hat sie der Wirt ausgeladen. Nun will die Partei klagen.

München.  Die AfD will gegen die Absage einer Parteiveranstaltung im Münchner Hofbräukeller notfalls klagen und hat mit einer Schadenersatzforderung in fünfstelliger Höhe gedroht. Wie die Partei am Sonntag mitteilte, solle der für den 13. Mai geplante Auftritt der Bundesvorsitzenden Frauke Petry auf jeden Fall stattfinden. Falls sich Hofbräukeller-Wirt Ricky Steinberg nicht an seine Zusage halte, werde die AfD vor Gericht gehen.

Steinberg hatte die Veranstaltung laut Medienberichten mit Verweis auf den Ruf des Hofbräukellers und Sicherheitsbedenken abgesagt. Der Wirt war telefonisch zunächst nicht zu erreichen. Die Alternative für Deutschland forderte den Wirt auf, bis Montagmittag zu erklären, dass er den Vertrag mit dem Kreisverband München Ost einhalten werde. Dieser sei rechtswirksam abgeschlossen, und eine Vorauszahlung von 6100 Euro sei pünktlich überwiesen worden. (dpa)

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