US-Wahlkampf

Hillary Clinton attackiert den „dröhnenden“ Donald Trump

Hillary Clinton richtet sich auf das Präsidentschafts-Duell mit Donald Trump ein. Am Mittwoch hat sie sich den Rivalen vorgeknöpft.

Hillary Clinton hat sich in einem TV-Interview am Mittwoch erstmals ausführlich mit ihrem Konkurrenten Donald Trump beschäftigt – und eine klare Ansage gemacht.

Hillary Clinton hat sich in einem TV-Interview am Mittwoch erstmals ausführlich mit ihrem Konkurrenten Donald Trump beschäftigt – und eine klare Ansage gemacht.

Foto: JIM YOUNG / REUTERS

Washington.  Hillary Clinton, klare Favoritin für die Präsidentschaftsbewerbung der US-Demokraten, hält den Konkurrenten Donald Trump für unberechenbar und gefährlich. „Ich werde nicht gegen ihn kämpfen, ich kämpfe meinen eigenen Kampf“, sagte Clinton am Mittwoch im Interview mit dem Journalisten Anderson Cooper vom TV-Sender CNN. Es sei Trumps Entscheidung, ob er seine negative, beleidigende Kampagne fortsetzen wolle.

Trump hatte am Dienstag die Vorwahlen seiner republikanischen Partei im Bundesstaat Indiana klar gewonnen. Darauf hatten seine abgeschlagenen Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich ihren Rückzug aus dem Wahlrennen verkündet. Trump, den das republikanische Partei-Establishment unbedingt verhindern wollte, gilt nun als einziger Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Partei.

Clinton lästert über die „lose Kanone“ Trump

Trump mit seinen umstrittenen Äußerungen sei eine „lose Kanone“ an Bord und tendiere zu „Fehlzündungen“, sagte Clinton. Sie glaube nicht, dass sich Amerika solch einen Präsidenten leisten könne.

Wenn der „dröhnende“ Trump persönlich werden und sie auf ihr Privatleben ansprechen wolle, sei sie gut vorbereitet, sagte Clinton weiter bei CNN. „Er wäre wirklich nicht der Erste, der das tut.“ Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt müsse ein Bewerber den Wählern vielmehr auch sagen, was er denn selbst als Präsident konkret vorhabe, sagte Clinton. „Wenn man Commander in Chief und Präsident werden will: Was weiß man? Was hat man geleistet? Und was hat man vor?“ (dpa/W.B.)