Politik

„Vernichten von bezahlbarem Wohnraum stoppen“

Zum Artikel: „Abschied von der Berliner Mischung“ vom 28. April

Was macht der Berliner Senat gegen die Vernichtung von bezahlbarem Wohnraum? Nach dem flächendeckenden Bau von hochpreisigen Eigentumswohnungen wird seit einiger Zeit vermehrt bezahlbarer Wohnraum abgerissen und durch teure Eigentumswohnungen ersetzt. Langjährigen Mietern wird gekündigt, anschließend wird saniert und als Eigentumswohnung verkauft. Nach dem Problem der Ferienwohnungen sollte sich der Senat damit beschäftigen. Einerseits wird bezahlbarer Wohnraum vernichtet, andererseits muss viel Geld ausgegeben werden, um neuen, erschwinglichen Wohnraum zu schaffen.

Edelgard Richter, Wilmersdorf

Ein Schuss vor den Bug, der Hertha zum Handeln bringt

Zum Artikel: „Ohne Jubel nach Europa“ vom 1. Mai

Schade, schade. Das 1:2 ist vielleicht ein Schuss vor den Bug, der die Hertha jetzt endlich zum Handeln bringt. Die erste Halbzeit verpennt, zum Glück dann aufgewacht und – super! – Vedad hat sein Tor gemacht. Überaus stark, wie so oft war Rune Jarstein, der durch Wahnsinnsparaden glänzte. Herthaner reißt euch am Riemen und spielt gegen Darmstadt und Mainz nicht wie ängstliche Hasen. Zeigt, was ihr könnt und geht bei diesen letzten Kämpfen mit hoch erhobenem Haupt als Sieger vom Platz. Dann winkt unter Umständen Platz 4 zur Quali-Runde zur Champions League. Dann rappelt es im Karton und vor allem in der Kasse.

Thomas Hansen, Reinickendorf

In Kreuzberg blieben Müllberge zurück

Zum Artikel: „Das nächste Mal sollte es noch mehr Politik geben“ vom 2. Mai

Liebe Frau Herrmann, wenn Sie als Bezirksbürgermeisterin mit dem Verlauf des MyFestes zufrieden sind, dann frage ich mich, ob wir zwei verschiedene Veranstaltungen besucht haben. Mir gruselt von dem, was ich dort sah. Haben Sie zufällig die vielen Hundert Leute gesehen, die ungeniert überall uriniert haben? Die Müllberge? Den Gestank? Als jemand, der in der Nähe dieses Fress-Sauf-Radau-Festes lebt, kann ich nur sagen: Halten Sie den normalen Bürgern dieser Stadt künftig solche Feste vom Hals.

Jörg Simon, via Facebook

Deutsche Oper: Es wäre besser, wenn es keine Regisseure gäbe

Zum Artikel: „Jubel für ,Morgen und Abend’ an der Deutschen Oper“ vom
30. April

Leider muss man als Abonnent der Deutschen Oper viel zu oft in sich hineinstöhnen, seit Intendant Götz Friedrich von uns gegangen ist. Im Anschluss an das dort Wahrgenommene und Gehörte sagt man sich oft genug: „Wenn es bei der Oper nur keine Regisseure und dafür bessere Sänger gäbe.“

Peter Knief, per Mail

Pauschalisierung ist gefährlich und bereitet Sorgen

Zum Artikel: „AfD besiegelt
anti-islamischen Kurs“ vom 2. Mai

Mir macht das Sorgen. Den Islam verbieten zu wollen, erinnert mich an den Anfang von ganz schlimmen Zeiten. Es gibt in jeder Religion gute und schlechte Menschen, genau wie in jeder Nationalität. Jede Form von fanatischem Glauben ist schrecklich, egal ob bei Moslems oder Katholiken. Die AfD pauschalisiert, und das gefällt mir überhaupt nicht.

Darija Daria, via Facebook

S-Bahnen fahren an fertigem Bahnhof Waßmannsdorf vorbei

Zum Artikel: „BER zahlt Bahn wegen Verzögerung fünf Millionen Euro

Viel mieser an der Geschichte ist der neue Bahnhof Waßmannsdorf, der seit 2011 fertiggestellt ist und dennoch nicht bedient wird. Es fährt die leere Bahn seit über fünf Jahren täglich an den Anwohnern vorbei, und diese müssen einen weiten Weg zum nächsten Bahnhof zurücklegen.

Paddy Papadopulus, via Facebook