Politik

„Maut für Autos aus Ländern, die auch Maut erheben“

Zum Artikel: „Die unsinnige
Mautschlacht“ vom 29. April

Wenn jemand diskriminiert wird, dann sind es doch wir deutschen Autofahrer, weil wir fast überall Mautgebühren bezahlen müssen, während bei uns kein einziger Ausländer auch nur einen einzigen Cent berappt. Bei Licht betrachtet gibt es doch nur zwei gerechte Möglichkeiten: Entweder alle Fahrzeuge, die aus Ländern kommen, wo wir Maut bezahlen müssen, bezahlen bei uns auch, oder man dreht den Spieß um (was ich für richtiger halten würde, aber sicher nicht durchsetzbar ist) und setzt die Maut für die Länder aus, die selbst keine erheben. Mit Recht protestieren zum Beispiel die Niederländer gegen eine Maut in Deutschland, da sie selbst ja auch keine erheben.

Rolf Pilgram, Schöneberg

Was wird, wenn das Thema Flüchtlinge nicht mehr zieht?

Zum Artikel: „AfD besiegelt
anti-islamischen Kurs“ vom 2. Mai

Keine neue Erkenntnis, aber eben doch wahr. Ich bleibe sehr gespannt, was von der Zugkraft der AfD übrig bleibt, wenn – wie damals nach der Euro-Einführung – mit den Flüchtlingen ein weiteres angebliches Problemthema aus der öffentlichen Diskussion verschwindet.

Thomas Klein, via Facebook

Hätten die anderen ihre Arbeit ordentlich gemacht, gäbe es diese Partei nicht.

Stefan Viergutz, via Facebook

Arbeit der Angestellten und Beamten wird gering geschätzt

Zum Artikel: „Durchbruch beim
Tarifstreik im öffentlichen Dienst“

vom 30. April

Bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst herrscht wieder einmal allgemeine Zufriedenheit über das Abschlussergebnis, obwohl die Gewerkschaft Verdi noch nicht einmal die Hälfte ihrer ursprünglichen Forderung von sechs Prozent mehr Lohn erreicht hat. Für mich ist diese Scheinheiligkeit und Ignoranz unter den Tarifpartnern schon seit Jahren unerträglich. Fakt ist doch, dass die Beamten und Angestellten bei Bund und Kommunen in diesem Jahr nur 2,4 Prozent und im nächsten Jahr noch einmal 2,35 Prozent Gehaltssteigerungen bekommen. Das sind eben nicht knapp fünf Prozent in einem Jahr. Das Ganze ist eine Mogelpackung, bei der sich Verdi hat einschüchtern lassen. Es ist eine Schande, dass die Arbeit der Beamten und Angestellten in einem der reichsten Länder der Welt einer solchen Geringschätzung ausgesetzt ist.

Thomas Henschke, Waidmannslust

Auf die letzte Rentenerhöhung hätten wir gerne verzichtet

Zum Artikel: „SPD eröffnet neue Front
in Rentendebatte“ vom 1. Mai

Sigmar Gabriel fordert eine massive Korrektur in der Rentenpolitik. Dem können wir voll und ganz zustimmen.

Ein Beispiel: Die letzte Rentenerhöhung hat uns weniger Geld gebracht statt mehr. Dadurch, dass alle Versicherungen (Pflege- und Krankenkasse) sowie das Finanzamt (Steuern) mitkassieren, haben wir jeden Monat circa zehn Euro weniger auf unserem Konto. Das ist ein Skandal. Da hätten wir gerne auf eine Erhöhung verzichtet.

Werner und Beate Stratmann, per Mail

So kann die Deutsche Bank kein Vertrauen schaffen

Zum Artikel: „Aufruhr bei der
Deutschen Bank“ vom 30. April

Die Entlassung des Deutsche-Bank-Aufsichtsrates Thoma, der beauftragt war, für Transparenz und „Integrität“ zu sorgen, lässt aufhorchen. Das mit der Aufklärung dunkler Machenschaften war wohl nicht so gemeint, sagt jetzt Aufsichtsratschef Achleitner. Mutmaßlich haben die Bankmanager wohl noch einige Leichen im Keller vergraben. Insbesondere Achleitner selbst, der jetzt für die Entfernung Thomas sorgt. So schafft man kein Vertrauen. Die Ermittler und Staatsanwälte haben allen Grund, bei Deutschlands bekanntester und berüchtigtster Bank dranzubleiben.

Christof Hintze, per Mail

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