Flüchtlingskrise

Fünf Flüchtlinge vor griechischer Insel Samos ertrunken

Es ist die erste Meldung von ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer seit dem EU-Türkei-Deal: Vor Samos sind fünf Menschen ertrunken.

Die Streifenboote „Uckermark“ und „Börde“ der Bundespolizei im Hafen von Vathy auf der Insel Samos: Laut Behördenangaben sind fünf Menschen ertrunken.

Die Streifenboote „Uckermark“ und „Börde“ der Bundespolizei im Hafen von Vathy auf der Insel Samos: Laut Behördenangaben sind fünf Menschen ertrunken.

Foto: Christian Charisius / dpa

Athen.  Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der griechischen Insel Samos sind nach Behördenangaben fünf Insassen ertrunken. Bei den Toten handele es sich um vier Frauen und ein Kind, teilten Vertreter der Küstenwache am Samstag mit. Ebenfalls fünf Menschen seien gerettet worden. Nach weiteren Überlebenden werde gesucht. Im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens wurden in den vergangenen Tagen über 300 Flüchtlinge aus Griechenland in die Türkei zurückgebracht. Trotz der Vereinbarung kommen weiterhin Migranten auf die griechischen Inseln. (rtr)