FDP-Außenminister

Genscher wird am 17. April mit Staatsakt in Bonn geehrt

Bundespräsident Gauck hatte einen Staatsakt für Genscher angeordnet. Der soll im alten Plenarsaal des Bonner Bundestags stattfinden.

Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) war am 31. März im Alter von 89 Jahren gestorben.

Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) war am 31. März im Alter von 89 Jahren gestorben.

Foto: Sven Hoppe / dpa

Bonn.  Der verstorbene frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher wird am 17. April in Bonn mit einem Staatsakt geehrt. Wie das Bundesinnenministerium am Dienstag mitteilte, findet die Trauerveranstaltung im ehemaligen Plenarsaal des Bundestags statt, dem heutigen World Conference Centre (WCC). Der langjährige FDP-Vorsitzende war am 31. März im Alter von 89 Jahren gestorben.

Genscher war Außenminister sowie Vizekanzler von 1974 bis 1992 und hatte in Bonn, wo er bis zuletzt wohnte, seine politische Karriere verbracht. Bis heute in bleibender Erinnerung ist Genschers Auftritt auf dem Balkon der Prager Botschaft 1989, als er den 4000 dort ausharrenden DDR-Bürger mitteilte, dass ihre „Ausreise möglich geworden ist.“

Der Staatsakt war am Montag von Bundespräsident Joachim Gauck offiziell angeordnet worden. Damit sollen Genschers herausragende Verdienste um die Bundesrepublik gewürdigt werden. (bk/dpa)