Rechtsextremismus

BKA-Chef befürchtet rechtsterroristische Bewegungen

Der BKA-Chef warnt davor, dass sich von ausländerfeindlichen Protestbewegungen Terroristen abspalten. Straftaten gibt es jetzt schon.

Holger Münch ist seit dem 1. Dezember Präsident des Bundeskriminalamtes.

Holger Münch ist seit dem 1. Dezember Präsident des Bundeskriminalamtes.

Foto: imago stock&people / imago/Metodi Popow

Hannover.  Der Chef des Bundeskriminalamts, Holger Münch, sieht eine Terrorgefahr durch Rechtsextremisten in Deutschland. Es bestehe das Risiko, dass sich von ausländerfeindlichen Protestbewegungen Gruppen abspalteten, die zu allem entschlossen seien, sagte Münch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag.

„Daraus könnten sich Strukturen bis hin zum Terrorismus bilden und verfestigen.“ Rund 80 Prozent der Täter, die in den vergangenen Monaten wegen Straftaten gegen Asylunterkünfte ermittelt wurden, seien bis dahin noch nicht durch politisch motivierte Kriminalität aufgefallen, sagte Münch. Über die Hälfte sei sogar polizeilich völlig unauffällig gewesen. (dpa)

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